APA ots news: Bundeskriminalamt und Nationalbank warnen vor Quishing


Neue Betrugsmasche: QR-Codes werden von Betrüger:innen

manipuliert und führen auf gefälschte Internetseiten

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Wien (APA-ots) - Das Bundeskriminalamt (BK) und die Oesterreichische

Nationalbank (

OeNB) warnen vor einem neuen Zahlungsbetrug, der sowohl analog als

auch digital eingesetzt wird. Beim sogenannten Quishing handelt es

sich um eine Form des Phishing, allerdings werden QR-Codes anstelle

der Links verwendet ("QR + Phishing"). Eine besondere Gefahr

entsteht, weil nach dem Scannen eines QR-Codes die Zielseite häufig

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automatisch am Smartphone geöffnet wird.

"In der analogen Welt ist unser Bargeld mit Sicherheitsmerkmalen

ausgestattet, mit denen man jederzeit ohne technische Hilfsmittel

überprüfen kann, ob ein Euro-Geldschein echt ist oder nicht. Damit

Betrügerinnen und Betrüger auch in der digitalen Welt keine Chance

haben, müssen wir beim digitalen Bezahlvorgang ebenso aufmerksam sein

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und die entsprechenden Sicherheitsempfehlungen beachten. Wenn E-Mails

mit QR-Code unpersönlich formuliert sind, wenn Druck aufgebaut wird

oder wenn man persönliche Daten preisgeben soll, dann ist Vorsicht

angesagt", so OeNB-Direktor Josef Meichenitsch.

"QR-Codes wirken auf den ersten Blick harmlos, können aber ebenso

gefährlich sein wie betrügerische Links. Kriminelle setzen darauf,

dass Menschen aus Gewohnheit schnell scannen und handeln. Nehmen Sie

sich daher einen Moment Zeit, die angezeigte Internetadresse zu

prüfen. Aufmerksamkeit und Vorsicht sind die wirksamsten Mittel gegen

Quishing", betont Andreas Holzer, Direktor des Bundeskriminalamtes.

Quishing: manipulierte QR-Codes

Quishing ist eine neue Betrugsmasche, bei der Kriminelle - statt

einen sichtbaren Link zu versenden (Phishing) - einen QR-Code nutzen,

um Menschen auf eine gefälschte Internetseite, beispielsweise einer

Bank oder eines Onlineshops, zu locken. QR-Codes wirken im Alltag oft

harmlos. Viele Menschen scannen sie, ohne die dahinterliegende

Internetadresse zu überprüfen. Denn anders als bei einem sichtbaren

Link erkennt man vor dem Scannen oft nicht sofort, wohin der QR-Code

tatsächlich führt. Die gefälschten Webseiten sehen echten Seiten

häufig sehr ähnlich. Oft wird sogar die Internetadresse der echten

Website täuschend echt nachgeahmt. "Vertrauen und Sicherheit sind

zentrale Voraussetzungen für die Nutzung digitaler Zahlungslösungen.

OeNB und BMI setzen daher gemeinsam auf Information und Prävention,

um vor Betrugsmaschen wie Quishing zu schützen", unterstreicht Petia

Niederländer, Direktorin der OeNB-Hauptabteilung Zahlungsverkehr,

Risikoüberwachung und Finanzbildung.

Sicherheitsempfehlungen

Grundsätzlich gilt wie beim Phishing, dass nicht erwartete E-

Mails oder Briefe, oft auch mit unpersönlicher Anrede, die zudem

Druck zum raschen Handeln ("sofort scannen", "Zugang läuft ab" oder

"Konto wird gesperrt") aufbauen, mit größtem Misstrauen geprüft

werden sollen. Expert:innen raten dazu, QR-Codes nicht ohne Grund und

nur aus Neugier zu scannen. Es ist immer genau auf die Bezeichnung

der Webadresse zu achten, die nach dem Scannen eines QR-Codes auf dem

Bildschirm angezeigt wird. Ganz wichtig ist auch, keinesfalls

vertrauliche Daten in Onlineportale einzugeben, wenn man über einen

Link oder einen QR-Code dorthin gelangt ist.

Weiterführende Informationen

Sowohl das Bundeskriminalamt als auch die OeNB bieten im Internet

ausführliche Informationen zu Betrugsmaschen an und geben auch

detaillierte Empfehlungen, wie man sich vor Betrugsversuchen schützt.

Bundeskriminalamt

Warnung - Betrugsversuche - Oesterreichische Nationalbank (OeNB)

Rückfragehinweis:

Pressesprecherin:

Oesterreichische Nationalbank

Mag. Marlies Schroeder, MiM

Telefon: +43-1-404 20-6900

E-Mail: marlies.schroeder@oenb.at

Website: https://www.oenb.at

Rückfragehinweis:

Bundeskriminalamt

E-Mail: bk.presse@bmi.gv.at

Website: https://www.bundeskriminalamt.at

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