Arbeitskostenanstieg im Euroraum verlangsamt sich im 3Q


Von Hans Bentzien

FRANKFURT (Dow Jones)--Der Anstieg der Arbeitskosten im Euroraum hat sich im dritten Quartal deutlich verlangsamt, was vor allem an Deutschland lag. Nach Mitteilung von Eurostat stiegen die nominalen Arbeitskosten pro Stunde in der Gesamtwirtschaft gegenüber dem Vorquartal um 2,9 Prozent, nachdem sie im zweiten und ersten Quartal um 4,2 und 4,1 Prozent zugelegt hatten. Die Lohnkosten erhöhten sich um 2,1 (zweites Quartal: 3,2) Prozent und die Lohnnebenkosten um 5,3 (6,0) Prozent. Die Arbeitskosten in der gewerblichen Wirtschaft erhöhten sich um 2,5 (3,9) Prozent und die in der nicht-gewerblichen Wirtschaft um 2,6 (3,6) Prozent.

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Am schwächsten fiel der Arbeitskostenanstieg in Deutschland aus: Das Plus belief sich lediglich auf 0,1 (4,2) Prozent, wobei die Lohnkosten sogar um 1,5 (plus 3,0) Prozent sanken, die Lohnnebenkosten aber um 5,7 (8,5) Prozent zulegten. In der gewerblichen Wirtschaft Deutschlands sanken die Arbeitskosten um 0,3 (plus 4,6) Prozent, wobei die Lohnkosten hier um 1,6 Prozent zurückgingen und die Lohnnebenkosten um 4,9 Prozent stiegen.

Frankreichs Arbeitskosten erhöhten sich um 4,3 (2,7) Prozent und Italiens um 1,8 (2,9) Prozent.

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December 19, 2022 05:00 ET (10:00 GMT)

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