Auftragsziel offen

Rheinmetall-Aktien brechen ein: Verzögerte Rüstungs-Entscheidung Australiens belastet - Rheinmetall hofft auf unveränderten Zeitplan


Rheinmetall-Aktien brechen ein: Verzögerte Rüstungs-Entscheidung Australiens belastet - Rheinmetall hofft auf unveränderten Zeitplan

Am weiter erholten Aktienmarkt haben Papiere von Rheinmetall auffällig Schwäche gezeigt.

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So verlor die Aktie via XETRA letzltich 4,46 Prozent auf 154,30 Euro. Anteilsscheine des Rüstungs-Branchenkollegen HENSOLDT lagen derweil im Plus. Börsianer führten die Rheinmetall-Verluste auf Meldungen australischer Zeitungen zurück, wonach sich die Entscheidung zwischen dem Luchs-Spähpanzer und dem koreanischen Konkurrenten Redback im Rahmen des Programms "Land 400 Phase 3" verzögert. Im Auftragsziel von Rheinmetall für 2022 sei wohl ein ordentlicher Posten aus Australien enthalten, hieß es am Markt.

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Mit einem Kursplus von fast 175 Prozent auf einen Rekord von knapp 228 Euro im Juni war Rheinmetall größer Profiteur der Neuausrichtung der Verteidigungspolitik vieler Länder nach dem russischen Einmarsch in der Ukraine.

Rheinmetall erwartet Australiens Auftragsvergabe weiter bis Ende 2022

Der Rüstungskonzern Rheinmetall rechnet nach wie vor damit, dass Australien bis Ende des Jahres einen Auftrag über bis zu 450 gepanzerte Fahrzeuge vergibt. Das sagte ein Unternehmenssprecher am Dienstag zu Dow Jones Newswires. Am Montag hatte die Zeitung The Australian berichtet, dass die Regierung des Landes die endgültige Entscheidung über die Vergabe bis 2023 aufschieben könnte.

The Australian ist im Besitz des US-Medienkonzerns News Corp., zu dem unter anderem das Wall Street Journal und diese Nachrichtenagentur gehören.

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"Sollte [Rheinmetalls] Angebot nicht erfolgreich sein oder sich die Entscheidung bis 2023 verzögern, ist es sehr wahrscheinlich, dass [Rheinmetall] seine Erwartungen für den Auftragseingang [2022] ein zweites Mal in diesem Jahr revidieren muss", sagte Stifel-Analyst Alexander Wahl. Der von Rheinmetall für das Jahr 2022 prognostizierte Auftragseingang in Höhe von 10 bis 12 Milliarden Euro beinhaltet nach Schätzungen des Analysten 4 Milliarden Euro aus dem Australien-Programm.

Laut dem Rheinmetall-Sprecher hat die Prognose des Unternehmens weiterhin Bestand.

Wie auf der Website des australischen Verteidigungsministeriums ersichtlich ist, bewirbt sich das Unternehmen zusammen mit der südkoreanischen Hanwha Aerospace Co. um den Auftrag.

FRANKFURT (dpa-AFX) / FRANKFURT (Dow Jones)

Bildquellen: Postmodern Studio / Shutterstock.com, PATRIK STOLLARZ/AFP//Getty Images

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08.07.26 Rheinmetall Outperform Bernstein Research
08.07.26 Rheinmetall Buy Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
07.07.26 Rheinmetall Buy UBS AG
03.07.26 Rheinmetall Buy Deutsche Bank AG
03.07.26 Rheinmetall Neutral JP Morgan Chase & Co.