Ausblick bestätigt

MTU-Aktie stärker: MTU erwartet Umsatzwachstum für 2024 nach zuletzt roten Zahlen


MTU-Aktie stärker: MTU erwartet Umsatzwachstum für 2024 nach zuletzt roten Zahlen

Der Triebwerkshersteller MTU Aero Engines hat den vor kurzem gegebenen Ausblick für das laufende Jahr bekräftigt.

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Der Münchener Konzern rechnet 2024 laut Mitteilung mit einem Umsatz zwischen 7,3 Milliarden und 7,5 Milliarden Euro. "Zum Umsatzwachstum sollen alle Geschäftsbereiche beitragen", so MTU. Im vergangenen Jahr hatte MTU einen bereinigten Umsatz von 6,3 Milliarden Euro erzielt. Die bereinigte EBIT-Marge soll bei über 12 Prozent liegen. Der bereinigte Gewinn nach Steuern und das bereinigte EBIT dürften gleichermaßen zunehmen. Beim Free Cashflow geht MTU für 2024 von einem niedrigen dreistelligen Millionen-Euro-Betrag aus.

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Wegen der Triebwerksprobleme hatte MTU seinen Ausblick für das neue Jahr bereits Mitte Februar bekannt gegeben.

MTU wegen Triebwerksproblem im Gesamtjahr mit Verlust

Der Triebwerkshersteller MTU Aero Engines hat im vierten Quartal mehr umgesetzt und verdient, im Gesamtjahr wegen der Probleme mit Triebwerken des Partners Pratt & Whitney aber Verlust gemacht. In den Monaten Oktober bis Dezember stieg der Umsatz laut Mitteilung auf 1,717 Milliarden von 1,513 Milliarden Euro. MTU erwirtschaftete einen bereinigten operativen Gewinn (EBIT) von 221 (Vorjahr: 207) Millionen Euro, die Marge lag entsprechend bei 12,9 nach 13,7 Prozent. Netto und bereinigt um Sondereffekte blieben 155 (156) Millionen Euro.

Im Gesamtjahr erzielte MTU den weiteren Angaben zufolge ein Umsatzplus von 19 Prozent auf 6,3 Milliarden Euro. Das bereinigte EBIT kletterte um ein Viertel auf 655 Millionen Euro. Die bereinigte Ergebnismarge stieg von 12,3 im Jahr 2022 auf 12,9 Prozent im Jahr 2023. Der bereinigte Gewinn nach Steuern erreichte ebenfalls ein Plus von 25 Prozent auf 594 Millionen Euro.

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In den berichteten Kennzahlen schlug sich jedoch der Getriebefan-Flottenmanagementplan in Höhe von rund 1 Milliarden Euro nieder, so MTU weiter. Das führte zu einem berichteten operativen Verlust (EBIT) von 161 Millionen Euro. Nach Steuern belief sich das Minus auf 97 Millionen Euro.

"Die enormen Belastungen aus dem im September angekündigten Getriebefan-Flottenmanagementplan haben bei den berichteten Werten dazu geführt, dass erstmals in der 90jährigen Geschichte der MTU ein Minus unterm Strich stand", wird CEO Lars Wagner in der Mitteilung zitiert.

JPMorgan hält an Kursziel fest

Die US-Bank JPMorgan hat MTU nach Quartalszahlen auf "Overweight" mit einem Kursziel von 280 Euro belassen. Der Triebwerksbauer habe die Erwartungen weitgehend erfüllt und sei optimistisch für die künftige Geschäftsentwicklung, schrieb Analyst David Perry in einer am Donnerstag vorliegenden Studie. Das Nettergebnis habe etwas enttäuscht, was den Aktienkurs zunächst belasten könnte, aber nicht überbewertet werden sollte.

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Im XETRA-Handel gewinnt die MTU-Aktie am Donnerstag zeitweise 1,23 Prozent auf 221,60 Euro.

FRANKFURT (Dow Jones) /

NEW YORK (dpa-AFX)

Bildquellen: MTU Aero Engines

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Datum Rating Analyst
01.10.26 MTU Aero Engines Outperform Bernstein Research
28.09.26 MTU Aero Engines Outperform Bernstein Research
23.09.26 MTU Aero Engines Outperform Bernstein Research
22.09.26 MTU Aero Engines Outperform Bernstein Research
17.09.26 MTU Aero Engines Sell UBS AG

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