Bafög-Reform am 6. März im Kabinett - keine höheren Fördersätze


BERLIN (dpa-AFX) - Das Bundeskabinett soll am 6. März die geplante Bafög-Reform auf den Weg bringen. Ein Sprecher von Bildungsministerin Bettina Stark-Watzinger (FDP) bestätigte am Mittwoch einen Bericht des ARD-Hauptstadtstudios. Vorgesehen ist etwa eine Studienstarthilfe von 1000 Euro für besonders bedürftige Studenten und eine Anhebung der Freibeträge vom Einkommen der Eltern oder Ehe- und Lebenspartner um fünf Prozent, was den Kreis der Antragsberechtigten ausweitet. Es soll einfacher sein, das Studium zu verlängern oder das Studienfach zu wechseln, ohne den Bafög-Anspruch zu gefährden.

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Eine Erhöhung der Fördersätze ist aber nach wie vor nicht geplant. Vertreter der Koalitionspartner erklärten, insbesondere diesen Punkt bei den anstehenden Beratungen im Bundestag nachverhandeln zu wollen. Der SPD-Bildungsexperte Oliver Kaczmarek sagte: "Der bisherige Entwurf der Regierung ist eine gute Grundlage, er enthält viele Dinge aus dem Koalitionsvertrag, er ist aber noch nicht ausreichend." Dies betreffe insbesondere die Bafög-Höhe und regelmäßige Anpassungen. Die Grünen-Fraktion hatte sich ebenfalls für höhere Bedarfssätze und einen Mechanismus zur regelmäßigen Anpassung ausgesprochen.

Die Reform des Bundesausbildungsförderungsgesetzes (Bafög) soll zum Wintersemester 2024/25 in Kraft treten.

/bg/DP/mis

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