Begrenzte Auswirkungen

Vivendi-Aktie legt nach Quartalszahlen zu: Coronavirus-Pandemie lässt Vivendi weitgehend kalt


Vivendi-Aktie legt nach Quartalszahlen zu: Coronavirus-Pandemie lässt Vivendi weitgehend kalt

Der französische Medienkonzern Vivendi hat in den ersten drei Monaten dank der guten Entwicklung in seiner Universal Music Group (UMG) den Umsatz hochgeschraubt.

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Der Quartalsumsatz legte von 3,46 Milliarden auf 3,87 Milliarden Euro zu, wie die Gesellschaft am Montag mitteilte. Die Universal Music Group trug 1,77 Milliarden zum Quartalsumsatz bei, im Vorjahresquartal waren es 1,5 Milliarden Euro. Die Coronavirus-Pandemie habe insgesamt nur begrenzte Auswirkungen auf die Einnahmen im Quartal gehabt, obwohl einige Tochtergesellschaften wie Havas Group, Editis und Vivendi Village im März einen Umsatzrückgang verzeichneten, der auch im zweiten Quartal anhalten werde, hieß es weiter von der Vivendi SA.

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Nach dem Abschluss des Verkaufs des 10-prozentigen Anteils an der Musiktochter Universal Music Group am 31. März an ein Konsortium, welches vom chinesischen Internetriesen Tencent Holdings Ltd angeführt wird, habe man eine Cash-Position von 4,8 Milliarden Euro gehabt. Bei der Transaktion wurde die Tochter mit einem Unternehmenswert von 30 Milliarden Euro für 100 Prozent der Anteile taxiert. Das Käuferkonsortium besitzt eine Option zum Erwerb weiterer 10 Prozent an UMG bis zum 15. Januar 2021.

Vivendi-Aktien legen nach Quartalszahlen vorbörslich deutlich zu

Die Aktien des französischen Medienkonzerns haben am Montag nach Zahlen zum ersten Quartal Schwung erhalten. Der Kurs legte an der Euronext Paris im Vergleich zum Freitagsschluss um 0,83 Prozent auf 21,46 Euro zu. Vivendi hat sich zum Jahresauftakt vor allem dank seiner Musiksparte ordentlich geschlagen. Der Umsatz kletterte im Vorjahresvergleich um 12 Prozent auf etwa vier Milliarden Euro. Die Corona-Krise habe zu Jahresbeginn nur begrenzten Einfluss auf die Umsatzzahlen des Konzerns gehabt, hieß es. Gleichwohl warnte das Management vor den Auswirkungen der Pandemie auf das zweite Quartal, das "unzweifelhaft von der aktuellen Gesundheitskrise betroffen" sein werde.

PARIS (Dow Jones)

FRANKFURT (dpa-AFX Broker)

Bildquellen: ERIC PIERMONT/AFP/Getty Images

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DatumRatingAnalyst
13.12.23 Vivendi Overweight JP Morgan Chase & Co.
20.10.23 Vivendi Buy Deutsche Bank AG
04.09.23 Vivendi Equal Weight Barclays Capital
26.01.23 Vivendi Buy UBS AG
21.10.22 Vivendi Outperform Credit Suisse Group