Ferrari-Aktie dennoch in Rot: Sportwagenbauer verdient etwas mehr als erwartet
Der Sportwagenbauer Ferrari hat im ersten Quartal im Tagesgeschäft besser abgeschnitten als von Experten erwartet.
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Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen lag mit 722 Millionen Euro vier Prozent über dem Vorjahreswert, wie die Italiener am Dienstag in Maranello mitteilten. Analysten hatten mit einem geringeren Ertragsplus gerechnet.
Der Umsatz stieg um drei Prozent auf 1,85 Milliarden Euro, obwohl die Zahl der verkauften Autos um 157 auf 3.436 Autos zurückging. Zum Wachstum trugen auch die Sponsorenerlöse der Ferrari-Rennsportteams und das Merchandising bei. Ferrari sprach zudem von einem starken Mix - also einem höheren Anteil teurerer Autos am Gesamtverkauf. Ferrari-Chef Benedetto Vigna bestätigte den Jahresausblick. Die Aktie drehte in Mailand nach der Zahlenvorlage mit 1,41 Prozent ins Minus und kostete noch 286,95 Euro.
Der bessere Verkaufsmix und die anhaltend hohe Nachfrage nach Sonderausstattungen hätten zu starken Ergebnissen beigetragen, sagte Konzernchef Vigna. Das Auftragsbuch habe sich weiter bis in Richtung Ende 2027 gefüllt, sagte er.
Der Konflikt im Nahen Osten habe die Verkäufe nicht beeinträchtigt, hieß es von Ferrari weiter. Der Nettogewinn blieb unter anderem wegen höherer Steuern mit 413 Millionen Euro auf Vorjahresniveau.
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MARANELLO (dpa-AFX)
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| 29.06.26 | Ferrari Buy | Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank) | |
| 27.06.26 | Ferrari Outperform | RBC Capital Markets |