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Credit Suisse-Aktie legt zu: CS will offenbar Teile des Schweizer Geschäfts verkaufen - Investmentbank-Chef wird Credit Suisse wohl verlassen


Credit Suisse-Aktie legt zu: CS will offenbar Teile des Schweizer Geschäfts verkaufen - Investmentbank-Chef wird Credit Suisse wohl verlassen

Die Credit Suisse soll nicht nur den Verkauf von Teilen der Investment Bank prüfen, sondern auch von Teilen des Schweizer Geschäfts.

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Wie es in einem Artikel der "Financial Times" vom Samstag hieß, könnte die Bank etwa die Bank-now abstoßen oder Beteiligungen wie an der SIX Group, an Swisscard oder an der Fondsgesellschaft Allfunds.

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Bislang hieß es seitens der Bank jeweils, dass das Schweizer Geschäft nicht von möglichen Verkäufen betroffen sei. Die Credit Suisse kommentierte den Artikel gegenüber der Schweizer Nachrichtenagentur AWP folgendermaßen: "Wir haben bereits gesagt, dass wir über den Fortschritt unserer umfassenden Strategieüberprüfung zusammen mit den Drittquartalszahlen kommunizieren werden. Es wäre verfrüht, sich vor diesem Zeitpunkt zu möglichen Ergebnissen zu äußern."

Die "FT" spekuliert in dem Artikel weiter, dass das von der Bank zum Verkauf gestellte Hotel Savoy am Paradeplatz einen Wert von 500 Millionen Franken haben könnte. Die Zeitung bezieht sich dabei auf Aussagen von Bank-Insidern.

Credit Suisse zahlt in US-Vergleich eine halbe Milliarde Dollar

Die krisengeplagte Credit Suisse kann einen weiteren Rechtsfall abhaken.

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Die Schweizer Großbank einigte sich mit der Generalstaatsanwaltschaft von New Jersey auf einen abschließenden Vergleich im Zusammenhang mit dem Wohnbauhypotheken-Geschäft, wie das Institut am Montag mitteilte. Im Rahmen des Vergleichs zahle Credit Suisse einmalige 495 Millionen Dollar. Damit begleiche die Bank Ansprüche im Wert von mehr als zehn Milliarden Dollar, für die die Staatsanwaltschaft in einem 2013 eingereichten Verfahren Schadenersatz in Höhe von über drei Milliarden Dollar geltend gemacht hatte.

Es handle sich um den größten bisher noch offenen Fall in Zusammenhang mit Wohnbauhypotheken. "Die Einigung, für die die Credit Suisse in vollem Umfang Rückstellungen gebildet hat, ist ein weiterer wichtiger Schritt in den Bemühungen der Bank, Rechtsstreitigkeiten und Altlasten proaktiv zu lösen", hieß es in der Mitteilung.

Investmentbank-Chef wird Credit Suisse wohl verlassen

Der Chef der Credit-Suisse-Investmentbank (CS) wird Kreisen zufolge die schweizerische Großbank in den kommenden Wochen verlassen. Der Abgang käme im Zuge einer umfassenden Restrukturierung der möglicherweise zum Verkauf stehenden Einheit. Verkaufsgerüchte verdichten sich derweil zum Asset Management in den USA.

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Der Abgang von Christian Meissner soll im Rahmen des für den 27. Oktober angekündigten Strategie-Updates der angeschlagenen Großbank verkündet werden, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Montag unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen.

Ende Juli hiess es seitens CS noch, dass Meissner die Transformation der Investmentbank-Einheit mitgestalten wolle. Nun prüft er laut den Kreisen Optionen wie die Gründung einer eigenen Beratungsfirma oder den Wechsel zur Konkurrenz.

Zugleich brodelt es in der Gerüchteküche betreffend der Zukunft der CS-Investmentbank. Wie Bloomberg am Montagnachmittag weiter berichtete, gibt es aus Abu Dhabi und Saudi-Arabien ein Interesse an möglichen Investments, sei es mit Blick auf die Investmentbank oder andere Geschäftsteile von CS.

Unabhängig voneinander würden beide Staaten Finanzierungen in CS-Geschäfte prüfen. Diese könnten über Staatsfonds wie den Mubadala Investment Fund aus Abu Dhabi oder das saudi-arabische Pendant Public Investment Fund getätigt werden, wie Bloomberg mit Verweis auf Personen berichtet, die nicht genannt werden wollen.

Allerdings befänden sich die Prüfungen und Gespräche noch in einem frühen Stadium und es stehe nicht fest, ob tatsächlich Angebote gemacht würden.

Fortgeschrittener scheint ein möglicher Verkauf der Asset Management-Einheit in den USA zu sein, wie Bloomberg am Montagabend ebenfalls berichtete. CS habe dazu kürzlich den Verkaufsprozess gestartet. Die Einheit, die unter anderem eine Plattform für Investments in CLOs (Collateralized Loan Obligations) beinhaltet, werde wohl das Interesse von Private Equity-Firmen auf sich ziehen, sagten mit der Sache betraute Personen. Entscheidungen seien aber noch keine gefällt worden.

Im Zürcher Handel gewannen die Papiere der Credit Suisse letztlich 2,63 Prozent auf 4,53 Schweizer Franken.

ZÜRICH (dpa-AFX/Reuters)

Bildquellen: Pincasso / Shutterstock.com

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