BGA: Wegen Inflation nicht in Panik ausbrechen


Von Andreas Kißler

BERLIN (Dow Jones)--Der Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA) hat davor gewarnt, wegen der hohen Inflation in Panik zu verfallen. "Engpässe in Versorgung und Logistik, vor allem aber die steigenden Energiekosten, treiben die Preise hoch. Dennoch sollten wir wegen der hohen Inflation nicht in Panik ausbrechen", mahnte BGA-Präsident Dirk Jandura. "Es ist jetzt ein kluges, besonnenes und entschlossenes Handeln gefragt." In der Verantwortung stehe die EZB, die viel deutlicher Position gegen die Geldentwertung ergreifen müsse. "Wir brauchen eine schnellere und deutlichere Zinsanhebung", forderte Jandura. Aber auch der Staat stehe in der Verantwortung.

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Es helfe aber überhaupt nicht, jetzt Geld mit der Gießkanne zu verteilen. "Auch wenn es weh tut: Wir können und dürfen nicht jedes Preissignal des Marktes ausgleichen", erklärte Jandura. Weder Tankgutscheine noch 9-Euro-Tickets seien sinnvolle Mittel zur Inflationsbekämpfung. Man brauche auch kein soziales Klimageld und erst recht keine Gewinnabschöpfung. "Wir brauchen mehr Zeit, um den Markt sich selber ausgleichen zu lassen", erklärte Jandura. Er forderte die Rückkehr zu einer soliden, nachhaltigen Haushaltspolitik sowie "Effizienz bei der Aufgabenerledigung und zukunftsorientiertes Denken und Handeln unseres Staates".

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