'Bild': Bahn zählte 2.200 Sabotagehälfte im ersten Halbjahr


BERLIN (dpa-AFX) - Diebstahl, Brandstiftung, Vandalismus: Die Deutsche Bahn ist einem Bericht der "Bild"-Zeitung zufolge in diesem Jahr bereits in 2.200 Fällen zum Ziel für Saboteure geworden. Das seien sieben Prozent mehr Vorfälle als im Vorjahreszeitraum, wie aus einem internen Lagebild hervorgehe, der der Zeitung vorliege.

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Der jüngste Anschlag ereignete sich in der Nacht auf heute: Im niedersächsischen Neu Wulmstorf brannte demnach ein Verteilerkasten, der für die Leit- und Sicherheitstechnik der Bahn wichtig sei. Rund 200 Zugfahrten seien ausgefallen, Tausende Pendlerinnen und Pendler hätten auf den Schienenersatzverkehr ausweichen müssen.

Immer wieder führen Brandanschläge auf die Infrastruktur der Bahn zu spürbaren Einschränkungen im Bahnverkehr. In der vergangenen Woche wurden in Nordrhein-Westfalen zahlreiche Kabel an der Hauptstrecke zwischen Düsseldorf und Köln durch Feuer in Kabelschächten beschädigt. Es kam auch zu einem Böschungsbrand, der von der Feuerwehr gelöscht wurde, die Strecke wurde gesperrt und erst am Samstagabend wieder für Züge freigegeben./maa/DP/men

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