Blitze richteten vergangenes Jahr weniger Schäden an


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BERLIN (dpa-AFX) - Blitze haben 2025 in Deutschland deutlich weniger Schäden angerichtet. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hat im vergangenen Jahr 180.000 versicherte Schäden gezählt. "Das sind 40.000 weniger als im Vorjahr", sagt Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen.

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Der Rückgang der Fälle sorgte auch für eine geringere Schadenssumme. Insgesamt zahlten die Versicherer 310 Millionen Euro - 30 Millionen weniger als im Vorjahr. Allerdings wurden die einzelnen Schäden teurer: "Jeder Schaden kostete die Versicherer rund 1.760 Euro und somit rund elf Prozent mehr als im Vorjahr", sagt Asmussen. Dies sei erneut ein Höchstwert. "Diese Entwicklung hält seit einigen Jahren an", erklärt er. "Grund dafür ist vor allem die immer hochwertigere und technisch modernere Ausstattung von Gebäuden."

Hintergrund des Rückgangs der Schäden ist das Wetter im vergangenen Jahr: 2025 war extrem blitzarm. Der in Österreich ansässige Informationsdienst Aldis/Blids zählte in ganz Deutschland nur 99.930 Erdblitze. Das waren nicht einmal halb so viele wie im Vorjahr. Ein Grund dafür war, dass es oft zu trocken war, zwischendurch auch tendenziell zu kalt. Gewitter entstehen besonders dann häufig, wenn es warm und feucht ist.

Blitzschäden entstehen nicht nur durch direkte Einschläge, sondern auch durch kurzzeitige Überspannungen im Stromnetz. Klassische Schäden durch direkte Einschläge sind laut GDV zerstörte Dachflächen, Risse im Mauerwerk oder am Schornstein. Überspannungen lassen dagegen Steckdosen verschmoren, beschädigen Elektrogeräte wie Computer und Telefonanlagen oder die Haustechnik.

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Im laufenden Jahr könnte es übrigens wieder mehr Blitzschäden geben als 2025. Den Aldis/Blids-Zahlen zufolge hat es 2026 schon gut 101.000-mal eingeschlagen - öfter als im gesamten Jahr 2025. Und die Gewittersaison, die sich typischerweise bis in den September zieht, ist noch nicht vorbei./ruc/DP/zb

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