Börse Frankfurt-News: Marktstimmung: "Augen zu und durch"
FRANKFURT (DEUTSCHE-BOERSE AG) - Allein während der vergangenen vier Wochen hat der DAX bezogen auf unsere
Stimmungsumfragen rund 2000 Punkte zugelegt. Und während des gleichen Zeitraums hat
sich die Anzahl der ohnehin in der Mehrheit befindlichen Pessimisten noch einmal
deutlich erhöht.
Die jüngste Sentiment-Umfrage unter institutionellen Akteuren hat gezeigt, dass die von
uns befragten mittelfristig orientierten Aktienmarktteilnehmer trotz mittlerweile hoher
entgangener Gewinne bzw. Buchverluste, nicht bereit sind, ihre pessimistische
Einstellung zu ändern. Eine Kapitulation kommt nicht infrage.
Im Gegenteil: Je mehr das Börsenbarometer steigt, desto höher die Zahl derjenigen, die
nicht an eine dauerhafte Erholung der Aktienkurse glauben. Denn die Risiken eines
erneuten Abschwungs sind für viele Akteure längst nicht verschwunden und werden immer
wieder genannt. Seien es die schleppenden Brexit-Verhandlungen, die Gefahr einer
Eskalation des US-chinesischen Handelsstreits, eine zweite COVID-19-Welle - all das
haben viele Akteure nicht aus den Augen verloren. Die Risikoaversion und die fehlende
Bereitschaft Verluste zu realisieren, haben der hiesigen Marktstimmung jedenfalls
rekordverdächtige Tiefs beschert.
Die vollständige Analyse lesen Sie auf www.boerse-frankfurt.de/nachrichten/ab276c90-
06fd-45fa-acf4-d28ccef85a7b
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(Für den Inhalt der Kolumne ist allein Deutsche Börse AG verantwortlich. Die Beiträge sind keine Aufforderung zum Kauf und Verkauf von Wertpapieren oder anderen Vermögenswerten.)