Branchenveränderung

DBAG-Aktie tiefer: Makler Von Poll Immobilien soll verkauft werden


DBAG-Aktie tiefer: Makler Von Poll Immobilien soll verkauft werden

Der Finanzinvestor Deutsche Beteiligungs AG (DBAG) will seinen Mehrheitsanteil am Frankfurter Makler Von Poll Immobilien verkaufen.

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Sieben Jahre nach dem Einstieg suche die DBAG einen Nachfolger, der die nächste Wachstumsphase des Maklers, vor allem bei der Digitalisierung und Internationalisierung, begleiten soll, heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung beider Firmen, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

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2024 sei mit einem Umsatz von gut 149 Millionen Euro das beste Jahr der Firmengeschichte gewesen, wird darin Daniel Ritter, geschäftsführender Gesellschafter bei Von Poll Immobilien, zitiert. Nun gehe es um eine Weiterentwicklung mit einem starken Partner, der langfristige Perspektiven eröffnet.

Tom Alzin, Sprecher des Vorstands der Deutschen Beteiligungs AG, betonte, die Auswahl des Partners werde in enger Abstimmung mit der Geschäftsleitung erfolgen.

Suche nach Interessenten läuft

Von Poll Immobilien, im Jahr 2000 gegründet, betreibt mehr als 400 Standorte in Deutschland und weiteren Ländern Europas wie Österreich, Frankreich und Italien. Das Unternehmen konkurriert mit Engel & Völkers und ist auf hochpreisige Immobilien spezialisiert. Von Poll will in Europa weiter expandieren und soll auch bei einem Besitzerwechsel unter Leitung der geschäftsführenden Gesellschafter bleiben, wie es weiter hieß.

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Zuvor hatte die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" berichtet, dass die DBAG eine Investmentbank beauftragt habe, um den Markt nach möglichen Interessenten zu sondieren. Der Finanzinvestor hatte 2018 etwa 80 Prozent an von Poll Immobilien erworben. In der Beteiligungsbranche ist ein Ausstieg aus einem Investment nach mehreren Jahren Haltedauer üblich.

Erste Großtransaktion seit Deal bei Engel & Völkers

Ein Verkauf von Von Poll wäre die erste Großtransaktion bei deutschen Maklern seit 2021, als der Finanzinvestor Permira die Mehrheit an Engel & Völkers übernommen hatte. Die Unternehmensbewertung lag damals Finanzkreisen zufolge bei rund 700 Millionen Euro. Bei dem Deal behielten die Familie Völkers und ein Teil der Geschäftsleitung knapp 40 Prozent der Anteile.

Die Deutsche Beteiligungs AG-Aktie verliert via XETRA zeitweise 1,09 Prozent auf 27,20 Euro.

/als/DP/nas

FRANKFURT (dpa-AFX)

Bildquellen: Deutsche Beteiligungs AG

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10.08.26 Deutsche Beteiligungs Buy Warburg Research
06.08.26 Deutsche Beteiligungs Buy Jefferies & Company Inc.
16.07.26 Deutsche Beteiligungs Buy Baader Bank
08.05.26 Deutsche Beteiligungs Buy Warburg Research
07.05.26 Deutsche Beteiligungs Buy Baader Bank

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