Bund zahlte Bediensteten im Ausland zu viel


BERLIN (dpa-AFX) - Nach einem Berechnungsfehler haben Bundesbedienstete an Dutzenden Orten im Ausland monatelang mehr Geld erhalten als eigentlich vorgesehen. Insgesamt hat der Bund fünf Millionen Euro zu viel überwiesen, wie das Auswärtige Amt bestätigte. Zuvor hatte der "Spiegel" darüber berichtet.

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Demnach berechnet ein Dienstleister die Auslandsbesoldung unter anderem danach, wie teuer das Leben vor Ort ist. Ist es billiger als in Berlin, werde üblicherweise ein negativer Faktor angesetzt - in diesem Fall wurden aber durchweg positive Vorzeichen gesetzt.

Profitiert haben nach dem Bericht Beschäftigte in 71 von 220 Dienstorten im Ausland von Juli 2025 bis Juni 2026. Zurückfordern könne der Bund die zu hohen Zuschläge nicht, hieß es. Es werde geprüft, den Dienstleister in Regress zu nehmen./bf/DP/zb

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