Bundesregierung treibt neues Rüstungsexportkontrollgesetz voran


BERLIN (dpa-AFX) - Die Bundesregierung treibt die Arbeiten an dem im Koalitionsvertrag vereinbarten Rüstungsexportkontrollgesetz voran. Wirtschafts-Staatssekretär Sven Giegold sprach am Donnerstag mit Vertreterinnen und Vertretern von Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Kirchen über die geplanten neuen Regeln, wie das Wirtschafts- und Klimaschutzministerium am Donnerstag in Berlin mitteilte.

Werbung

Die Ampel-Regierung aus SPD, Grünen und FDP will die Vorgaben für die Exporte von Rüstungsgütern neu fassen und unter anderem dafür sorgen, dass Ausnahmen von den darin festgeschriebenen Grundsätzen öffentlich begründet werden.

Der Prozess zur Erarbeitung des neuen Gesetzes soll transparent sein und interessierte Kreise einbinden, erklärte Giegold. "Deshalb ist mir der heutige Austausch mit der Zivilgesellschaft besonders wichtig. Gleichermaßen Wert lege ich auf den kommenden Austausch mit den Unternehmen der Rüstungsindustrie." Noch bevor die zuständigen Ministerien einen ersten Entwurf erarbeiten, hätten sich Interessengruppen einbringen können. Die Stellungnahmen hat das Ministerium veröffentlicht. Der Austausch Giegolds mit Unternehmen und Verbänden der Rüstungsindustrie ist für den 6. April geplant.

/hrz/DP/jha

Information


Die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit werden für Finanzinstrumente von der Finanzen.net Zero GmbH als vertraglich gebundener Vermittler der DonauCapital Wertpapier GmbH (§ 3 Abs. 2 WpIG) bereitgestellt; bei Kryptowerten werden die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit ausschließlich von der DonauCapital Wertpapier GmbH bereitgestellt. Die Finanzen.net GmbH stellt ausschließlich den technischen Rahmen bereit und ist in die Wertpapier- und Kryptodienstleistung nicht einbezogen.