Bundesverfassungsgericht verhandelt zum Rundfunkbeitrag


KARLSRUHE (dpa-AFX) - In der Debatte um den Rundfunkbeitrag prüft das Bundesverfassungsgericht, inwieweit die Bundesländer von Vorschlägen zur Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks abweichen dürfen. Es seien schwierige Fragen zu den verfassungsrechtlichen Anforderungen an eine Abweichung zu klären, sagte Gerichtspräsident Stephan Harbarth zu Beginn der mündlichen Verhandlung in Karlsruhe.

Werbung

Dabei geht es unter anderem darum, wie eine Abweichung vom offiziellen Vorschlag der zuständigen Kommission zur Beitragserhöhung begründet wird. Weitere gesellschaftlich diskutierte verfassungsrechtliche Fragen zum öffentlich-rechtlichen Rundfunk wie etwa die Meinungsvielfalt seien nicht Gegenstand dieses Verfahrens, betonte der Vorsitzende des ersten Senats.

ARD und ZDF hatten im November 2024 Verfassungsbeschwerden eingereicht, nachdem die Länder eine Erhöhung des Rundfunkbeitrags trotz entsprechender Empfehlung der zuständigen Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) nicht umgesetzt hatten. Mehrere Länder begründeten ihre Ablehnung damit, dass die Sender zunächst Reformen umsetzen und Einsparmöglichkeiten ausschöpfen sollten. Die Kläger halten dagegen, solche Erwägungen dürften bei der Beitragsfestlegung keine Rolle spielen. Derzeit liegt der Rundfunkbeitrag bei 18,36 Euro im Monat./jml/kre/svv/DP/nas

Information


Die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit werden für Finanzinstrumente von der Finanzen.net Zero GmbH als vertraglich gebundener Vermittler der DonauCapital Wertpapier GmbH (§ 3 Abs. 2 WpIG) bereitgestellt; bei Kryptowerten werden die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit ausschließlich von der DonauCapital Wertpapier GmbH bereitgestellt. Die Finanzen.net GmbH stellt ausschließlich den technischen Rahmen bereit und ist in die Wertpapier- und Kryptodienstleistung nicht einbezogen.