Bundesverkehrsminister sieht trotz Drohnenschutz 'Restrisiko' für Flughäfen


BERLIN (dpa-AFX) - Aus Sicht von Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU) gibt es trotz aller Anstrengungen keinen absoluten Schutz vor Anschlägen mit Drohnen an deutschen Flughäfen. Nach einem Telefonat mit Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) bezeichnete er die Situation im Nachrichtensender Welt TV als "besorgniserregend".

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"Die Menschen, die mit Drohnen den Flugverkehr stören wollen, wissen scheinbar genau, wie auch die Vorkehrungen mittlerweile sind, die getroffen werden können", so Bilger. Bei dem Drohnen-Vorfall am Flughafen Leipzig/Halle habe man es mit einer "besonderen Eskalationsstufe" zu tun, weil dort auch Sprengstoff eingesetzt werden sollte. "Man kann froh sein, dass dort in Leipzig nicht mehr passiert ist."

Die Bundesregierung sei nach den Drohnen-Vorfällen der letzten Jahre nicht untätig geblieben. "Aber klar, man muss auch immer wissen: Da besteht ein Restrisiko, weil Flughafengelände sehr groß und weitläufig sind und natürlich auch die Technologie derer, die den Flugverkehr stören wollen oder Schlimmeres sogar noch im Schilde führen, auch besser wird."/wn/DP/zb

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