Chemie- und Pharmabranche plant keine höheren Forschungsausgaben
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FRANKFURT (dpa-AFX) - Die deutsche Chemie- und Pharmabranche wird aufgrund der aktuellen Wirtschaftslage nicht mehr Geld in Forschung und Entwicklung stecken. "Corona, Probleme in den Lieferketten und die Energiekrise erfordern innovative Lösungen aus der Chemie", sagte Thomas Wessel, VCI-Vorsitzender des Ausschusses Forschung, Wissenschaft und Bildung, am Mittwoch laut Mitteilung. Die Herausforderungen setzten die Ertragslage der Unternehmen aber erheblich unter Druck. Deutschland büße weiter an Attraktivität ein. 2022 dürften die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung nicht ausgeweitet werden.
Im vergangenen Jahr gaben die Unternehmen aus der Branche 13,2 Milliarden Euro für Forschung und Entwicklung aus. Die Unternehmen hätten zwar verschobene Projekte nachgeholt, das Niveau des Jahres 2019 sei aber noch nicht erreicht worden, teilte der Verband mit. Der Druck auf die Innovationsausgaben steige weiter und die Hoffnung auf eine weitere Erholung sei verflogen.
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