China-Lockdowns belasten

Nike-Aktie verbucht Verluste: Nike enttäuscht mit weniger Gewinn - adidas- und PUMA-Titel leichter


Nike-Aktie verbucht Verluste: Nike enttäuscht mit weniger Gewinn - adidas- und PUMA-Titel leichter

Nike hat im jüngsten Geschäftsquartal deutlich weniger verdient - besonders die COVID-Lockdowns in China belasteten den adidas-Rivalen.

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In den drei Monaten bis Ende Mai sank der Nettogewinn gegenüber dem Vorjahreswert um rund fünf Prozent auf 1,4 Milliarden Dollar (1,3 Mrd Euro), wie der weltgrößte Sportartikelhersteller am Montag nach US-Börsenschluss mitteilte. Der Umsatz fiel um ein Prozent auf 12,2 Milliarden Dollar. Analysten hatten im Schnitt mit einem etwas stärkeren Rückgang gerechnet.

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Im wichtigen Auslandsmarkt China, wo sich Nike schon länger schwertut, brachen die Verkäufe jedoch um fast 20 Prozent ein. Hier kam es wegen Corona-Ausbrüchen unter anderem zu Produktionsstörungen durch Werksschließungen. Zudem leidet Nike weiter unter hartnäckigen Lieferkettenproblemen, die den internationalen Handel behindern. Der Lagerbestand stieg kräftig an, viele Waren hängen fest. Auch im Heimatmarkt Nordamerika fiel der Umsatz um fünf Prozent. Nikes Aktie verbuchte nachbörslich dennoch zunächst leichte Kursgewinne von rund 3 Prozent. Das derzeit laufende Aktienrückkaufprogramm über 15 Milliarden Dollar wird durch ein neues mit einem Volumen von 18 Milliarden Dollar ersetzt.

Die Nike-Aktie verlor im NYSE-Handel 6,92 Prozent auf 102,86 US-Dollar.

Kurse von adidas und PUMA von Nike-Zahlen beeinflusst

Quartalszahlen und Ausblick von Nike haben am Dienstag die Aktien der beiden deutschen Sportartikelhersteller adidas und PUMA etwas belastet. adidas verloren via XETRA zeitweise 0,92 Prozent auf 170,32 Euro. Die PUMA-Titel geben derweil 2,21 Prozent auf 64,48 Euro ab.

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Nike habe mit den Zahlen für das vierte Geschäftsquartal leicht enttäuscht, hieß es von JPMorgan. Ein Händler bemängelte vor allem den Ausblick für die Bruttomargen. Im angelaufenen Quartal verdiente der US-Konzern deutlich weniger, die COVID-Lockdowns in China belasteten. Zudem leidet Nike weiter unter hartnäckigen Lieferkettenproblemen, die den internationalen Handel behindern.

Die Probleme sind kein Einzelfall, sie betreffen auch adidas und PUMA. In der Aktienkurs-Entwicklung der drei großen Sportartikelkonzerne spiegeln sie sich wider. adidas haben seit Jahresbeginn 32 Prozent verloren, PUMA fast 39 Prozent und Nike rund 34 Prozent.

/hbr/men

BEAVERTON (dpa-AFX)

Bildquellen: TonyV3112 / Shutterstock.com, Ken Wolter / Shutterstock.com

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03.07.26 Nike Hold Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
02.07.26 Nike Overweight Barclays Capital
01.07.26 Nike Kaufen DZ BANK
01.07.26 Nike Outperform Bernstein Research
01.07.26 Nike Sector Perform RBC Capital Markets