Corona-Auswirkungen

US-Industrieproduktion verzeichnet Rekordminus im April


US-Industrieproduktion verzeichnet Rekordminus im April

Die US-Industrieproduktion ist im April mit einer Rekordrate gefallen, da wegen der Pandemie viele Fabriken schließen mussten und auch viele Lieferketten zusammenbrachen.

Die Fertigung verringerte sich im Vergleich zum Vormonat um 11,2 Prozent, wie die Federal Reserve mitteilte. Das ist der größte monatliche Rückgang in der 101-jährigen Geschichte des Index. Volkswirte hatten eine Abnahme um 11,1 Prozent prognostiziert.

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Die Kapazitätsauslastung verringerte sich auf 64,9 Prozent von 73,2 im Vormonat. Ökonomen waren von 64,7 Prozent ausgegangen. Für den Vormonat wurde die Auslastung auf 73,2 (vorläufig: 72,7) Prozent revidiert.

Die Industrieproduktion war im vorangegangen Monat um 4,5 (vorläufig: 5,4) Prozent gesunken. Im Jahresvergleich wurde im April 15,0 Prozent weniger produziert.

Im verarbeitenden Gewerbe, das für einen Großteil der Industrieproduktion steht, wurde im April gegenüber dem Vormonat ein Produktionsrückgang von 13,8 Prozent verzeichnet. Das ist ebenfalls ein Rekordminus. Im März war der Ausstoß um 5,5 Prozent gefallen. Die Jahresrate lag bei minus 18,0 Prozent.

WASHINGTON (Dow Jones)

Bildquellen: digidreamgrafix / Shutterstock.com

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