Corona-Krise

EZB-Präsidentin Lagarde sieht noch keinen nachhaltigen Aufschwung


EZB-Präsidentin Lagarde sieht noch keinen nachhaltigen Aufschwung

Die Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB), Christine Lagarde, sieht noch keinen stabilen konjunkturellen Aufschwung in der Eurozone nach dem Corona-Einbruch.

Eine "nachhaltige Erholung" sei noch nicht erreicht, sagte Lagarde am Freitag der französischen Zeitung "La Provence". Die Notenbankchefin machte darüber hinaus abermals deutlich, dass der jüngste Anstieg der Inflation im gemeinsamen Währungsraum nur vorübergehend sei.

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"Wir werden eine Rückkehr zu niedrigeren Inflationsraten sehen", versicherte Lagarde. Im Mai hatte die Inflationsrate in der Eurozone bei 2,0 Prozent gelegen und sank im Juni auf 1,9 Prozent. Ökonomen rechnen aber in den kommenden Monaten mit einer steigenden Teuerung, wobei die Inflationsrate in den kommenden Monaten bis in die Nähe von drei Prozent steigen könnte.

Die Notenbankpräsidentin verwies in dem Interview auf die jüngsten Inflationsprognosen der EZB. Demnach wird für das Gesamtjahr 2021 eine Inflationsrate von 1,9 Prozent erwartet, die dann im kommenden Jahr auf 1,5 Prozent sinken dürfte. Die Notenbank peilt beim Ziel der Preisstabilität eine Inflationsrate von mittelfristig knapp zwei Prozent an.

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FRANKFURT (dpa-AFX) -

Bildquellen: Albert H. Teich / Shutterstock.com

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