Corona-Krise: USA verlängern Grenzschließungen


OTTAWA/WASHINGTON/MEXIKO-STADT (dpa-AFX) - Aus Sorge vor einer weiteren Ausbreitung des Coronavirus sollen die Grenzen der USA mit Kanada und Mexiko für einen weiteren Monat weitgehend geschlossen bleiben. Die Grenze solle nun erst nach dem 21. Juli wieder öffnen, sagte Kanadas Premierminister Justin Trudeau am Dienstag, wie kanadische Medien berichteten. "Das ist eine wichtige Entscheidung, die die Menschen in beiden Ländern schützen wird", sagte Trudeau.

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Mexikos Außenministerium teilte auf Twitter mit, dass auch die weitgehende Schließung der mexikanischen Grenze mit den USA um weitere 30 Tage verlängert werde. Das hätten beide Länder vereinbart. Die rund 3200 Kilometer lange Grenze bleibt damit für nicht wesentliche Übertritte geschlossen. Grenzübertritte aus Handels- oder Arbeitsgründen bleiben aber erlaubt. Es gibt auch weiterhin Flüge zwischen den beiden Ländern.

Die zeitweisen Grenzschließungen aufgrund der Coronavirus-Pandemie waren am 21. März in Kraft getreten und schon zweimal verlängert worden. Ziel ist, den nicht notwendigen Reiseverkehr zwischen den Ländern zu unterbinden und zugleich den Verkehr wichtiger Waren wie medizinischer Ausrüstung und Nahrung zu gewährleisten. Am 1. Juli tritt das neue nordamerikanische Freihandelsabkommen USMCA zwischen den drei Ländern in Kraft./cah/DP/fba

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