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Warum ein Wirtschaftsexperte die Zahl der Aktienausgaben als beunruhigend einstuft


Warum ein Wirtschaftsexperte die Zahl der Aktienausgaben als beunruhigend einstuft

Um an mehr Kapital zu gelangen, geben Unternehmen im Rahmen von Neuemissionen Aktien aus. Eine gängige Methode, die die finanziellen Mittel aufbessert. Doch die Aktienausgabe soll aus zwei Gründen in diesem Jahr ungünstig sein - und zwar für Anleger.

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• Analysefirma untersucht Verkauf von Unternehmensanteilen
• Bisheriger Jahresrekord bereits übertrumpft
• Mark Hulbert beäugt Neuemission von Aktien kritisch

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Die Datenanalysefirma Trim Tabs, die zu Informa Financial Intelligence gehört, hat in einem Bericht die Ausgabe von Aktien untersucht. Aus der ihm vorliegenden Analyse zitiert Wirtschaftskenner und Kolumnist Mark Hulbert, dass "der Verkauf von Unternehmensanteilen alle bisherigen Jahresrekorde zerschlagen wird." Laut Hulbert sei das aber kein Grund für Optimismus.

Neuemissionen in den USA: Rekord nicht positiv zu deuten?

Dass der MarketWatch-Kolumnist die Meldung der Datenanalysefirma kritisch betrachtet, hat zwei Gründe: Zum einen sei die Bewertung ein Punkt. Werden neue Aktien ausgegeben, bedeute dies laut Hulbert, dass das Management des Unternehmens nicht von einer Unterbewertung ausgehe. Denn sonst würde es, aufgrund der niedrigen Zinssätze, sich eher dem Kreditmarkt zuwenden, um an finanzielle Mittel zu gelangen.
Zum anderen verwässere eine Aktienausgabe das Niveau des Gewinn pro Aktie sowie des Umsatzes und des Cashflows je Anteilsschein, gibt Hulbert zu bedenken.

Gefahr der Aktienverwässerung

In den vergangene Monaten seien mehr Aktien emitttiert als zurückgekauft worden. Jedoch konnte der Gewinn je Aktie des S&P 500 gerade aufgrund der Aktienrückkäufe in den vergangenen Jahren so stark steigen. Bei Betrachtung der Netto-Rückkäufe stellte der Wirtschaftsexperte in den vergangenen Monaten jedoch einen negativen Wert fest, der auf eine Verwässerung hindeute.

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Infolgedessen warnt er, dass die Ausgabe von Aktien ein Faktor dabei sein könnte, dass die Rendite am Aktienmarkt zukünftig niedriger ausfallen werde. Schließlich seien laut Trim Tabs seit dem Jahresbeginn 2020 bereits jetzt mehr Aktien ausgegeben worden als in jedem vollen Kalenderjahr seit 2006.

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: MichaelJayBerlin / Shutterstock.com

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