Creditreform: Zahl der Firmeninsolvenzen in Deutschland weiter gesunken


NEUSS (dpa-AFX) - Die Zahl der Firmenpleiten bleibt trotz der Corona-Pandemie weiter auf niedrigem Niveau. Für das erste Halbjahr 2021 hat die Wirtschaftsauskunftei Creditreform 8800 Unternehmensinsolvenzen ermittelt. Das sei ein Rückgang um 1,7 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum, als es 8950 Insolvenzen gegeben habe, teilte Creditreform am Dienstag mit.

Werbung

"Bei der Entwicklung der Unternehmensinsolvenzen wirken weiterhin die staatlichen Corona-Hilfsmaßnahmen nach - insbesondere die Aufhebung der Insolvenzantragspflicht, die bis Ende April galt", kommentierte Patrik-Ludwig Hantzsch, Leiter der Creditreform Wirtschaftsforschung, die Zahlen.

Deutlich nach oben geschnellt ist die Zahl der Verbraucherinsolvenzen um fast 63 Prozent auf 46 000 Fälle. Grund für den Anstieg sei eine Reform des Verbraucherinsolvenzrechts, die Privatpersonen eine schnellere Restschuldbefreiung ermögliche. Ein Abwarte-Effekt habe die Insolvenzzahlen im vergangenen Jahr gedrückt, aktuell löst sich dieser Stau auf und die Zahl der Verbraucherinsolvenzen steige zeitweise stark an.

/hff/DP/jha

Information


Die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit werden für Finanzinstrumente von der Finanzen.net Zero GmbH als vertraglich gebundener Vermittler der DonauCapital Wertpapier GmbH (§ 3 Abs. 2 WpIG) bereitgestellt; bei Kryptowerten werden die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit ausschließlich von der DonauCapital Wertpapier GmbH bereitgestellt. Die Finanzen.net GmbH stellt ausschließlich den technischen Rahmen bereit und ist in die Wertpapier- und Kryptodienstleistung nicht einbezogen.