Cross Island Line

Siemens-Aktie in Grün: Siemens Mobility erhält Auftrag in dreistelliger Millionenhöhe aus Singapur - Bau zweier Gigafactories geplant


Siemens-Aktie in Grün: Siemens Mobility erhält Auftrag in dreistelliger Millionenhöhe aus Singapur - Bau zweier Gigafactories geplant

Siemens Mobility soll in Singapur für die geplante rund 50 Kilometer lange neue Cross Island Line im öffentlichen Schienenverkehr das Signalsystem sowie raumhohe Bahnsteigtüren liefern.

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Der Auftrag der Land Transport Authority hat einen Wert von rund 310 Millionen Euro, wie die Bahntechniksparte des Siemens-Konzerns mitteilte. Die Technik werde einen vollkommen fahrerlosen Zugbetrieb erlauben.

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Siemens baut mit Start-up Freyr digitale Batterie-Fabriken

Das aus Norwegen stammende Start-up Freyr plant und baut mit Siemens-Technik zwei "Gigafactories" für Batterien.

Die beiden Unternehmen besiegelten am Montag auf der Hannover Messe eine Partnerschaft, die den Münchner Konzern zum bevorzugten Lieferanten für Automatisierung und Digitalisierung der Batteriefabriken für die Elektromobilität und Speicherung von Energie macht. Freyr habe das Projekt von vornherein als echte "digitale Fabrik" aufgesetzt, in der Hardware und Software aufeinander abgestimmt sind, sagte Rainer Brehm, der bei Siemens das Geschäft mit der Industrieautomatisierung leitet, der Nachrichtenagentur Reuters.

Für Siemens ist die Batterietechnik eines der wichtigsten Anwendungsfelder für seine "XCelerator"-Plattform, die Hardware und Software in der Industrieautomatisierung verbindet. Sie sei bei Freyr so umfassend wie bei keinem anderen Hersteller im Einsatz. Siemens wolle der "wichtigste Partner für Batteriehersteller weltweit" werden, sagte der für die Sparte Digital Industries zuständige Vorstand Cedrik Neike. Die Branche boomt angesichts des steigenden Bedarfs für Energiespeicher. "Von allen Branchen, die wir sehen, ist der Produktionsprozess bei Batterien bisher am wenigsten ausgereift, weil die Branche noch so jung ist. Die Möglichkeiten, sie zu optimieren, sind riesig", sagte Brehm.

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Statt der bisher üblichen 18 Produktionsschritte will Freyr mit acht auskommen, wie deren Chef Tom Einar Jensen zu Reuters sagte. "Mit Siemens können wir die Produktion schneller und besser hochfahren, und das mit einer deutlich geringeren Ausschussquote. Das dauert normalerweise bis zu 36 Monate, wir wollen das in maximal der halben Zeit schaffen." Bis 2025 will die seit knapp zwei Jahren an der New Yorker Börse notierte Freyr pro Jahr Batterien mit einer Leistung von 50 Gigawatt (GW) produzieren können, bis 2030 sogar 200 GW. Die erste Fabrik in Norwegen ist im Bau, eine zweite in den USA soll folgen. Größter Abnehmer von Freyr ist bisher der japanische Motorenhersteller Nidec.

Die Siemens-Aktie notiert im XETRA-Handel zeitweise 0,34 Prozent höher bei 146,66 Euro.

FRANKFURT / MÜNCHEN (Dow Jones / Reuters)

Bildquellen: Joerg Koch/Getty Images, MICHELE TANTUSSI/AFP//Getty Images

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DatumRatingAnalyst
09.07.26 Siemens Overweight JP Morgan Chase & Co.
07.07.26 Siemens Underweight Barclays Capital
07.07.26 Siemens Buy UBS AG
03.07.26 Siemens Sector Perform RBC Capital Markets
30.06.26 Siemens Hold Deutsche Bank AG