DAX mit Verlusten: 26.000-Punkte-Schwelle im Blick - Ölpreise steigen weiter
Für den DAX geht es zur Wochenmitte wieder abwärts. Der EZB-Zinsentscheid wirft seine Schatten voraus und die Ölpreise ziehen an.
Werte in diesem Artikel
Nachdem sich der DAX am Dienstag kaum vom Fleck bewegte, geht es zur Wochenmitte nach unten. Der Leitindex hat den Handelstag 0,53 Prozent schwächer bei 25.870,98 Zählern begonnen. Im weiteren Verlauf bleibt er auf tieferem Niveau. Die runde 26.000-Punkte-Marke bleibt damit vorerst außer Reichweite.
Ölpreise im Blick
Vor allem der erneute Anstieg der Ölpreise dürfte den Anlegern nicht schmecken. Der Preis für ein Fass der Nordseesorte Brent nähert sich auf dem höchsten Niveau seit Juli wieder der Marke von 100 US-Dollar. Das US-Militär hat nach eigenen Angaben fünf iranische Rohöltanker angegriffen und "zerstört". Sie seien Teil eines "Schattennetzwerks" zur Finanzierung der iranischen Revolutionsgarden.
EZB-Zinsentscheid am Donnerstag: Neue Impulse erwartet
Die Anleger warten auch weiter mit Spannung auf die am Donnerstag auf der Agenda stehende Leitzinserhöhung der EZB. Eine Anhebung des Leitzinses um 0,25 Prozentpunkte auf 2,5 Prozent gilt am Markt inzwischen weitgehend als eingepreist. Von hohem Interesse für Anleger sind damit weitere Informationen zur geplanten Geldpolitik.
Letzte DAX-Rekorde
Der DAX hatte am 28. August zuletzt ein Allzeithoch auf Intraday-Basis verzeichnet, als er bis auf 26.618,74 Zähler stieg. Am gleichen Tag erreichte er zum Handelsende bei 26.569,99 Punkten die letzte Bestmarke auf Schlusskursbasis.
Evelyn Schmal, Melanie Schürmann, Redaktion finanzen.net mit Material von dpa-AFX und Dow Jones Newswires
Ausgewählte Hebelprodukte auf Ölpreis (Brent)
Mit Knock-outs können spekulative Anleger überproportional an Kursbewegungen partizipieren. Wählen Sie einfach den gewünschten Hebel und wir zeigen Ihnen passende Open-End Produkte auf Ölpreis (Brent)
Der Hebel muss zwischen 2 und 20 liegen
Bildquellen: Stonel / Shutterstock.com, Pavel Ignatov / Shutterstock.com