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Durchwachsene Vorgaben: Welche Faktoren den DAX heute unterstützen und ausbremsen


Durchwachsene Vorgaben: Welche Faktoren den DAX heute unterstützen und ausbremsen

Nach seiner gestrigen Erholung kommt der DAX zum Wochenausklang nur schwer voran. Trotz neuer Höchststände ist die Wochenbilanz negativ.

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Nach der Kurserholung am Donnerstag tut sich der DAX zum Wochenschluss schwer. Der deutsche Leitindex eröffnete die Sitzung am Freitag 0,15 Prozent tiefer bei 25.081,19 Punkten, rückte zeitweise mit großer Mühe knapp in die Gewinnzone vor. Aktuell pendelt das Barometer um die Nulllinie. Die Vorgaben sind durchwachsen angesichts erholter Aktienmärkte in Asien bei andererseits wieder etwas höheren Ölpreisen.

DAX-Rekordlauf vorerst abgebrochen

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Bis zum Wochenbeginn am Montag hatte der deutsche Leitindex an drei aufeinanderfolgenden Handelstagen immer neue Rekordstände markiert. Das aktuelle Allzeithoch stammt vom Wochenstart und liegt bei 25.900,10 Indexpunkten. Mit dem Montags-Schlusskurs von 25.817,89 Zählern ging der DAX auch auf dem höchsten Stand aller Zeiten in den Feierabend.

Negativer Wochenabschluss voraus

Die Wochenbilanz ist nach dem wieder im Fokus stehenden Iran-Krieg und den damit einhergehenden deutlich gestiegenen Ölpreisen klar negativ, obwohl der DAX am Montag zunächst noch ein weiteres Rekordhoch erreicht hatte. Nach zwischenzeitlichem Rückschlag bis auf 24.830 Punkte konnte er sich aber immerhin etwas fangen und sich wieder über die 21-Tage-Linie retten.

Konflikt zwischen USA und Iran: Diplomatische Lösung in Arbeit

Trotz aller Angriffe arbeiten Washington und Teheran laut der US-Regierung weiter an einer diplomatischen Lösung des Konflikts. "Die Vereinigten Staaten setzen sich weiterhin für eine Lösung ein, und die technischen Gespräche laufen weiter", sagte ein Regierungsbeamter der Deutschen Presse-Agentur. Derweil berichteten US-Medien, dass Israel die US-Regierung vor einem Mordkomplott der Mullahs gegen US-Präsident Donald Trump gewarnt hat.

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Inflationsdruck in Deutschland lässt nach

Für etwas Rückenwind könnte der nachlassende Inflationsdruck in Deutschland sorgen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) in einer zweiten Veröffentlichung mitteilte, sank der Harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI) gegenüber dem Vormonat um 0,2 Prozent und lag nur noch um 2,4 (Mai: 2,7) Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Der nationale Verbraucherpreisindex sank um 0,3 Prozent und überstieg das Vorjahresniveau um 2,3 (2,6) Prozent. Die Kerninflationsrate blieb bei 2,5 Prozent. Damit bestätigten die Statistiker die Ergebnisse der Vorabschätzung.

Alexandra Hesse, Benedict Kurschat, Redaktion finanzen.net mit Material von dpa-AFX und Dow Jones Newswires

Bildquellen: Stonel / Shutterstock.com, viewimage / Shutterstock.com

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