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Nach Leitzinserhöhung durch Fed und leicht tieferen Ölpreisen: DAX schließt mit Gewinnen


Nach Leitzinserhöhung durch Fed und leicht tieferen Ölpreisen: DAX schließt mit Gewinnen

Am Donnerstag waren am deutschen Aktienmarkt Gewinne auszumachen, nachdem die US-Notenbank den Leitzins am Vorabend wie erwartet angehoben hat.

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Der DAX eröffnete die Donnerstagssitzung 0,56 Prozent höher bei 25.681,60 Punkten und baute seine Gewinne im Verlauf etwas aus. Letztlich legte er 0,7 Prozent auf 25.716,71 Zähler zu. Stützend wirkte dabei auch der leichte Rückgang der Ölpreise.

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US-Leitzins steigt wie erwartet

Die US-Notenbank Fed hat am Mittwochabend den Leitzins um 0,25 Prozentpunkte auf die Spanne von 3,75 bis 4,00 Prozent angehoben. Zuvor hatte sie ihn seit Dezember 2025 nicht mehr angerührt, die letzte Zinserhöhung liegt gar bis Juli 2023 zurück. Die aktuelle Zinserhöhung entsprach jedoch den Markterwartungen. Allerdings wurden die Kommentare des neuen Fed-Chefs Kevin Warsh im Anschluss an den Entscheid als Andeutung weiterer Zinserhöhungen interpretiert. So habe er die hartnäckig hohe Inflation hervorgehoben.

"Die Fed verteidigt ihre Glaubwürdigkeit", kommentierte Michael Heise, Chefökonom von HQ Trust. "Die Zinsanhebung dürfte in der Politik Kritik hervorrufen, aber in der Öffentlichkeit auch auf Verständnis stoßen, da sich die Lebenshaltung in den USA erheblich verteuert hat", ergänzte er. Er hält eine weitere Erhöhung im Oktober oder spätestens Dezember für wahrscheinlich.

Bank of England lässt Leitzins wie erwartet unverändert

Die Bank of England (BoE) hat ihre Geldpolitik wie erwartet unverändert gelassen. Wie die BoE mitteilte beließ der geldpolitische Ausschuss (MPC) den Reposatz bei 3,75 Prozent. Für unveränderte Zinsen stimmten sechs MPC-Mitglieder, für eine Zinsanhebung drei.

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Als nächstes warten Anleger nun gespannt auf die Zinsentscheidung der Bank of Japan am Freitag.

Neue Hoffnungen im Nahostkonflikt lassen Ölpreise leicht sinken

Nachdem ein Barrel Rohöl der Sorte Brent am Vortag zeitweise noch über 108 US-Dollar gekostet hatte, lag es am Donnerstag wieder etwas tiefer. Ursächlich für den Preisrückgang sind zum einen offizielle Daten zu den US-Rohölvorräten. Diese waren in der Vorwoche weniger stark gesunken als angenommen. Marktteilnehmer berichteten zudem von wiedererwachten Hoffnungen auf diplomatische Lösungen im Nahostkonflikt und ein Ende der Versorgungsengpässe.

Letzte DAX-Rekorde

Am 28. August hatte der DAX sein letztes Allzeithoch auf Intraday-Basis bei 26.618,74 Punkten erreicht. Am selben Tag erreichte er einen Rekord auf Schlussbasis bei 26.569,99 Zählern.

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Carolin Ludwig, Alexandra Hesse, Melanie Schürmann, Benedict Kurschat, Julia Walter, Redaktion finanzen.net mit Material von dpa-AFX und Dow Jones Newswires

Bildquellen: Pavel Ignatov / Shutterstock.com, Stonel / Shutterstock.com

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