DAX aktuell

Nach US-Arbeitsmarktdaten: DAX geht wieder deutlich über 25.000 Punkten ins Wochenende


Nach US-Arbeitsmarktdaten: DAX geht wieder deutlich über 25.000 Punkten ins Wochenende

Der DAX verbuchte vor dem Wochenende Gewinne und konnte sich damit von der runden 25.000er-Marke wieder komfortabel absetzen. Der US-Arbeitsmarktbericht dämpfte die Zinssorgen.

Werte in diesem Artikel
Rohstoffe

102.80 USD 0.49 USD 0.48 %

91.53 USD -1.34 USD -1.44 %

Indizes

25,231.20 EUR 291.85 EUR 1.17 %

Der DAX war mit einem Plus von 0,22 Prozent bei 24.995,29 Punkten in den Handel eingestiegen. Im Anschluss setzte er sich weiter nach oben ab, sodass er wieder deutlicher von der psychologisch wichtigen 25.000er-Marke entfernt notierte. Zum Handelsschluss stand ein Plus von 1,17 Prozent bei 25.231,20 Punkten an der Kurstafel.

Werbung

Die Anleger verdrängten am Freitag die zuletzt aufgekommen Zins- und Inflationssorgen. Daran änderten auch die Arbeitsmarktdaten aus den USA nichts, die am Nachmittag veröffentlicht wurden. Die Beschäftigung war in den Vereinigten Staaten im September deutlich schwächer gestiegen als erwartet, was die Zinserhöhungserwartungen nicht zusätzlich befeuerte. Laut dem Marktbeobachter Timo Emden von Captrader nimmt der Jobbericht "Druck vom geldpolitischen Sorgenkessel".

Anleihemarkt in ruhigerem Fahrwasser

Auch am Anleihemarkt hat sich die Lage etwas beruhigt nach dem jüngsten Ausverkauf, den es vor allem bei französischen Staatsanleihen gegeben hatte. Förderlich waren nachgebende Ölpreise, weil die G7-Staaten 100 Millionen Barrel Öl aus ihren Reserven freigeben wollen. Die G7-Staaten wie Deutschland, Frankreich und die USA dringen angesichts der steigenden Kraftstoffpreise auf eine Nutzung von Ölnotreserven. Ab sofort und über vier Monate sollten 100 Millionen Barrel Rohöl der im März beschlossenen Freigabe tatsächlich freigegeben werden, hieß es in einem gemeinsamen Schreiben der Gruppe demokratischer Industrienationen. Außerdem werde man in den kommenden Tagen im Rahmen der Internationalen Energieagentur (IEA) zusammenkommen, um die Möglichkeit zusätzlicher Diesel-Freigaben zu erörtern, hieß es weiter.

Eurozone-Inflation steigt auf höchsten Stand seit drei Jahren

Werbung

Die Inflation in der Eurozone überraschte am Morgen nicht groß. Sie ist im September wegen hoher Energiepreise weiter deutlich auf den höchsten Stand seit drei Jahren gestiegen. Im Jahresvergleich legten die Verbraucherpreise um 3,8 Prozent zu, wie das Statistikamt Eurostat am Freitag in Luxemburg nach einer ersten Schätzung mitteilte. Dies ist die höchste Inflationsrate seit September 2023. Volkswirte hatten im Schnitt nur einen Anstieg der Rate auf 3,7 Prozent erwartet.

Letzte DAX-Rekorde

Am 28. August hatte der DAX sein letztes Allzeithoch auf Intraday-Basis bei 26.618,74 Punkten erreicht. Am selben Tag erreichte er einen Rekord auf Schlussbasis bei 26.569,99 Zählern.

Alexandra Hesse, Claudia Stephan, Thomas Zoller, Redaktion finanzen.net mit Material von dpa-AFX und Dow Jones Newswires

Bildquellen: Stonel / Shutterstock.com, KenDrysdale / Shutterstock.com

Information


Die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit werden für Finanzinstrumente von der Finanzen.net Zero GmbH als vertraglich gebundener Vermittler der DonauCapital Wertpapier GmbH (§ 3 Abs. 2 WpIG) bereitgestellt; bei Kryptowerten werden die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit ausschließlich von der DonauCapital Wertpapier GmbH bereitgestellt. Die Finanzen.net GmbH stellt ausschließlich den technischen Rahmen bereit und ist in die Wertpapier- und Kryptodienstleistung nicht einbezogen.