Ölpreise sorgen für etwas Entspannung: DAX schraubt sich über 26.000-Punkte-Marke
Eine Verschnaufpause beim Ölpreis sorgt am Donnerstag für etwas Entspannung am deutschen Aktienmarkt. Der DAX zieht wieder über eine psychologisch wichtige Marke.
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Zum Handelsstart verbuchte der DAX einen marginalen Aufschlag und hielt sich dann überwiegend nahe der Nulllinie. Am Nachmittag, zum Start der US-Börsen, zogen die Kurse des deutschen Leitindex deutlich an und er übertraf wieder die psychologisch wichtige 26.000-Punkte-Marke. Zum Börsenschluss stand ein Plus von 0,63 Prozent auf 26.003,32 Zähler an der Kurstafel.
Eine Verschnaufpause bei den zuletzt kräftig gestiegenen Ölpreisen sorgte für etwas Erleichterung.
Unterstützung an 50-Tage-Linie hält
Noch am vergangenen Freitag hatte der deutsche Leitindex ein Rekordhoch erreicht. Anschließend setzten steigende Ölpreise und hohe Anleiherenditen die Anleger zunehmend unter Druck und lösten eine deutliche Korrektur aus. Am Mittwoch fand der DAX bei 25.727 Punkten jedoch Unterstützung und drehte noch vor dem Erreichen der 50-Tage-Linie nach oben. Der viel beachtete gleitende Durchschnitt gilt als wichtiger Indikator für den mittelfristigen Trend.
Iran-Konflikt: Trump beruhigt die Märkte
Dass Donald Trump zuletzt von nur kurzzeitigen Attacken auf den Iran gesprochen habe, sei "genau das, was die Börsen im Moment hören wollen", schrieb Portfoliomanager Thomas Altmann von QC Partners. Für den Moment habe der US-Präsident die Märkte damit beruhigt. "Für eine langfristige Ruhe braucht es aber deutlich mehr", warnte der Experte vor zu hohen Erwartungen. "Die Straße von Hormus ist weiterhin geschlossen. Und von einem dauerhaften Frieden werden die beiden Konfliktparteien auch im Falle eines Endes der Attacken weit entfernt sein."
Letzte DAX-Rekorde
Der DAX hat vergangenen Freitag zuletzt ein Allzeithoch auf Intraday-Basis verzeichnet, als er bis auf 26.618,74 Zähler stieg. Am gleichen Tag erreichte er zum Handelsende bei 26.569,99 Punkten eine die letzte Bestmarke auf Schlusskursbasis.
Bettina Schneider, Alexandra Hesse, Melanie Schürmann, Benedict Kurschat, Redaktion finanzen.net mit Material von dpa-AFX und Dow Jones Newswires
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