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BÖRSE AKTUELL: DAX schließt weit unter 22.000er-Marke - US-Zölle lasten schwer


BÖRSE AKTUELL: DAX schließt weit unter 22.000er-Marke - US-Zölle lasten schwer

Die Zollankündigungen von US-Präsident Donald Trump hinterließen am Donnerstag in den Kursen deutscher Aktien tiefe Spuren.

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Der DAX stieg mit einem satten Minus von 2,45 Prozent bei 21.842,08 Punkten in den Donnerstagshandel ein. Nachdem er sich im Tagestief unter der 21.700-Zähler-Marke bewegte, ging er 3,01 Prozent tiefer bei 21.717,39 Punkten aus der Sitzung.

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Damit fiel der Leitindex wieder unter die psychologisch wichtige 22.000er-Hürde. Stattdessen wurden sichere Häfen wie Gold und Staatsanleihen gekauft.

Am 18. März hatte das Börsenbarometer mit Blick auf die Bundestagsabstimmung zum Finanzpaket bei 23.476,01 Zählern einen neuen Höchststand erreicht. Den 6. März hatte der Leitindex bei 23.419,48 Einheiten - mit einem neuen Allzeithoch auf Schlusskursbasis - beendet.

Ende der Freihandelsära - Inflations- und Rezessionssorgen

Stephen Dover, Marktstratege bei Franklin Templeton, sprach vom Ende der Freihandelsära. Die Zölle von Trump seien insgesamt viel höher als erwartet.

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Mit dem Zollpaket gehen Konjunktursorgen einher. Die Notenbanken könnten durch lockere zins- und geldpolitische Maßnahmen einen Teil der konjunkturellen Folgen abpuffern, sagte Börsenexperte Andreas Lipkow. Sie seien jedoch in dem engen Korsett der Inflationsentwicklung gefangen, welches durch die Strafzölle ebenfalls beeinflusst werde.

Trump macht angedrohtes Mega-Zollpaket wahr

Wochenlang hatte US-Präsident Donald Trump mit einem umfassenden XXL-Zollpaket gedroht. Seine am Vorabend präsentierten Pläne sind nicht nur komplex, sondern auch beispiellos in ihrem Umfang. Weltweit reagierten die Börsen darauf mit hohen Verlusten.

Die USA belegen ab Samstag Einfuhren aus allen Ländern pauschal mit Zöllen von zehn Prozent. Zudem kündigte die US-Regierung einen komplexen Mechanismus wechselseitiger Zölle an, der für viele Länder höhere Abgaben vorsieht. Für die Europäische Union heißt das, dass Exporte ihrer Mitgliedsländer in die Vereinigten Staaten ab kommender Woche mit einem Zoll von 20 Prozent belegt werden.

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Unter Druck gerieten am Donnerstagmorgen so ziemlich alle Branchen.

Redaktion finanzen.net / dpa-AFX

Bildquellen: Aleksandra Gigowska / Shutterstock.com, thodonal88 / Shutterstock.com

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