DAX-Verlierer

Aktien von QIAGEN, Sartorius und Co. im Minus: Corona-Gewinner aus der Gesundheitsbranche weiter unter Druck


Aktien von QIAGEN, Sartorius und Co. im Minus: Corona-Gewinner aus der Gesundheitsbranche weiter unter Druck

Anleger machen um die bisherigen Corona-Profiteure aus dem Gesundheitssektor weiter einen Bogen.

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Die Papiere der Hersteller von Diagnostikspezialisten wie QIAGEN verlieren am Donnerstag via XETRA zeitweise 3,14 Prozent auf 42,28 Euro. Für Siemens Healthineers geht es 2,77 Prozent auf 59,76 Euro runter, während die Papiere des Laborzulieferers Sartorius um 5,86 Prozent auf 417,50 Euro und die des Pharmakonzerns Merck KGaA um 3,42 Prozent auf 196,05 Euro verlieren. Sie versammelten sich damit unter den größten DAX-Verlierern.

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Im MDAX verlieren die Papiere von Gerresheimer 3,67 Prozent an Wert auf 80,15 Euro. Das Unternehmen stellt unter anderem Impfstofffläschchen aus Glas her. Im SDAX büßen die Titel von STRATEC, einem Hersteller von Analysesystemen für die In-Vitro-Diagnostik, 3,14 Prozent auf 117,20 Euro ein.

Ein Händler verwies auf die Erwartungen, dass aus der Pandemie in diesem Jahr eine Endemie werden könnte. Wie die LBBW zuletzt schrieb, sei diese Erwartung die positive Seite der rasend schnellen Verbreitung der Omikron-Variante. Diese gilt zwar als besonders ansteckend, aber wohl etwas milder im Krankheitsverlauf.

Etwas besser schlugen sich am Donnerstag die Aktien von Fresenius und Fresenius Medical Care mit einem kleinen Plus von 0,04 Prozent bei 36,70 Euro beziehungsweise 0,10 Prozent bei 57,48 Euro. Vor allem wegen der Dialysetochter FMC und einer erhöhten Sterblichkeit ihrer Patienten galten beiden Aktien in der Pandemie bislang eher als Verlierer.

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Am Vortag hatte der Medizintechnik-Konzern Philips mit einem schwachen Schlussquartal keine guten Nachrichten parat gehabt. Dessen Papiere konnten sich am Donnerstag aber um 1,80 Prozent auf 29,09 Euro von ihrem Vortagseinbruch auf das tiefste Niveau seit dem Corona-Crash im März 2020 erholen. Dem Konzern machen Materialprobleme bei bestimmten Beatmungsgeräten zu schaffen, die viel Geld verschlingen.

/tih/edh/mis

FRANKFURT (dpa-AFX)

Bildquellen: QIAGEN, T. Schneider / Shutterstock.com

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23.06.26 QIAGEN Kaufen DZ BANK
17.06.26 QIAGEN Buy Deutsche Bank AG
02.06.26 QIAGEN Buy Deutsche Bank AG
28.05.26 QIAGEN Buy Deutsche Bank AG
08.05.26 QIAGEN Equal Weight Barclays Capital