Deutlicher Anstieg

US-Inflation steigt im März mehr als erwartet


US-Inflation steigt im März mehr als erwartet

Der Inflationsdruck in den USA hat im März etwas deutlicher als erwartet zugenommen.

Wie das US-Arbeitsministerium mitteilte, stiegen die Verbraucherpreise gegenüber dem Vormonat um 1,2 Prozent und lagen um 8,5 (Vormonat: 7,9) Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Von Dow Jones Newswires befragte Ökonomen hatten mit einem monatlichen Preisanstieg von 1,1 Prozent und einer Jahresteuerung von 8,4 Prozent gerechnet.

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Die Kernverbraucherpreise (ohne Energie und Lebensmittel) stiegen um 0,3 Prozent auf Monats- und um 6,5 (6,4) Prozent auf Jahressicht. Erwartet worden waren 0,5 und 6,5 Prozent. Die Energiepreise stiegen gegenüber dem Vormonat um 11,0 Prozent, darunter die Benzinpreise um 18,3 Prozent. Die Lebensmittelpreise erhöhten sich um 1,0 Prozent, die Preise für Wohnraum um 0,5 Prozent.

Die Fed verfolgt ein durchschnittliches Inflationsziel: Die Preissteigerung darf für eine Weile höher als 2 Prozent liegen, wenn sie sich zuvor für einen längeren Zeitraum darunter bewegt hat. Wegen der hohen Inflation dürfte ihren Leitzins bei jeder der FOMC-Sitzungen in diesem Jahr um mindestens 25 Basispunkte erhöhen.

Von Hans Bentzien

WASHINGTON (Dow Jones)

Bildquellen: Michael A. Bennett / Shutterstock.com, Jeannette Katzir Photog / Shutterstock.com

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