Deutsche Exporte in Drittstaaten fallen im März um 7,2 Prozent


Von Andreas Plecko

FRANKFURT (Dow Jones)--Die deutschen Ausfuhren in Staaten außerhalb der EU sind im März gegenüber dem Vormonat kalender- und saisonbereinigt um 7,2 Prozent gefallen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte, wurden im März kalender- und saisonbereinigt Waren im Wert von 52,8 Milliarden Euro exportiert. Im Vergleich zum Vorjahresmonat lagen die Exporte um 3,2 Prozent höher.

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Wichtigster Handelspartner für die deutschen Exporteure waren im März die Vereinigten Staaten. Dorthin wurden Waren im Wert von 13,5 Milliarden Euro exportiert. Damit stiegen die Exporte in die Vereinigten Staaten gegenüber dem Vorjahr um 21,0 Prozent.

In die Volksrepublik China wurden Waren im Wert von 10,2 Milliarden Euro exportiert, das waren 1,0 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Die Exporte in das Vereinigte Königreich sanken im Vorjahresvergleich um 0,3 Prozent auf 6,4 Milliarden Euro.

Die deutschen Exporte nach Russland sanken infolge der wegen des Kriegs in der Ukraine gegen Russland getroffenen Sanktionen, anderer Maßnahmen zur Exportbeschränkung und nicht sanktioniertem Verhalten der Marktteilnehmer im Jahresvergleich um 57,5 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro. Damit lag Russland im März nur noch auf Rang zwölf der wichtigsten Bestimmungsländer für deutsche Exporte außerhalb der EU. Im Februar hatte Russland noch Rang fünf belegt.

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