Deutsche Exporte sinken im September um 0,7 Prozent


Von Andreas Plecko

FRANKFURT (Dow Jones)--Die deutschen Exporte sind im September erneut gesunken, nachdem sie bereits im August gefallen waren. Hinter den Rückgängen könnten Materialmangel und Engpässe in den Lieferketten stecken, die sich auch auf die Exportwirtschaft auswirken. Im September verkauften die Exporteure kalender- und saisonbereinigt 0,7 Prozent weniger im Ausland als im Vormonat, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte. Von Dow Jones Newswires befragte Ökonomen hatten ein Minus von 0,5 Prozent erwartet. Im Vergleich zum Vorjahresmonat lagen die Exporte um 7,1 Prozent höher.

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Die Importe stiegen im September um 0,1 Prozent gegenüber dem Vormonat. Auf Jahressicht lagen die Einfuhren um 12,9 Prozent höher.

Im Vergleich zum Februar 2020, dem Monat vor dem Beginn der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie in Deutschland, lagen die Exporte kalender- und saisonbereinigt um 0,3 Prozent niedriger, während die Importe sich in dieser Betrachtung um 7,8 Prozent erhöht haben.

Der Außenhandelsüberschuss betrug im September kalender- und saisonbereinigt 13,2 Milliarden Euro. Von Dow Jones Newswires befragte Ökonomen hatten mit einem Aktivsaldo von 13,6 Milliarden Euro gerechnet. Der Überschuss in der Leistungsbilanz betrug nach vorläufigen Berechnungen der Bundesbank 19,6 Milliarden Euro. Ökonomen hatten 14,8 Milliarden Euro erwartet.

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Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com

DJG/apo/hab

(END) Dow Jones Newswires

November 09, 2021 02:15 ET (07:15 GMT)

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