Deutsche Importpreise deuten im Juli auf schwache Inflation


WIESBADEN (Dow Jones)--Die Importpreise in Deutschland sind im Juli nur sehr schwach gestiegen. Einen großen Einfluss übten die Energiepreise aus. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) berichtete, erhöhte sich der Index der Einfuhrpreise im Vergleich zum Vormonat um 0,3 Prozent. Ökonomen hatten einen Anstieg von 0,2 Prozent prognostiziert.

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Im Vergleich zum Vorjahr wurde ein Importpreisrückgang von 4,6 Prozent registriert. Im Vorfeld war ein Rückgang von 4,7 Prozent erwartet worden. Energieeinfuhren waren um 31,5 Prozent billiger als im Vorjahr, wiesen aber gegenüber dem Vormonat ein deutliches Plus von 7,6 Prozent auf. Der Einfuhrpreisindex ohne Erdöl und Mineralölerzeugnisse lag um 2,4 Prozent unter dem Stand des Vorjahres.

Die Entwicklung der Importpreise ist ein Indiz für die deutsche Inflation, die Exportpreise lassen Rückschlüsse auf die globale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft zu.

Der Index der Ausfuhrpreise stagnierte im Juli gegenüber dem Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahr wurde ein Rückgang um 1,1 Prozent registriert.

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Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com

DJG/apo/mgo

(END) Dow Jones Newswires

August 28, 2020 02:16 ET (06:16 GMT)

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