Deutsche Importpreise steigen im Februar kräftig


Von Andreas Plecko

WIESBADEN (Dow Jones)--Die Importpreise in Deutschland sind im Februar zwar kräftig gestiegen, allerdings einen Tick schwächer als erwartet. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) berichtete, erhöhte sich der Index der Einfuhrpreise im Vergleich zum Vormonat um 1,3 Prozent. Von Dow Jones Newswires befragte Ökonomen hatten einen Anstieg von 1,6 Prozent prognostiziert. Im Vergleich zum Vorjahr wurde ein Preisanstieg von 26,3 Prozent registriert. Die befragen Ökonomen hatten einen Anstieg von 26,6 Prozent erwartet. Im Januar hatte die Jahresrate den Rekordwert von 26,9 Prozent erreicht, der höchste Wert seit Oktober 1974.

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"Da sich die Ergebnisse nicht auf einen Stichtag beziehen, sondern den gesamten Monat umfassen, haben sich die aktuellen Preisentwicklungen infolge des russischen Angriffs auf die Ukraine noch nicht deutlich auf das Februar-Ergebnis ausgewirkt", erklärten die Statistiker. "Die Unsicherheiten im Außenhandel, insbesondere bei Energie, haben die Preisentwicklung jedoch bereits vor dem Angriff beeinflusst."

Der Einfuhrpreisindex ohne Erdöl und Mineralölerzeugnissse lag den Angaben zufolge im Februar um 1,2 Prozent höher als im Vormonat, während sich im Jahresvergleich ein Anstieg um 14,7 Prozent ergab.

Die Importpreise beeinflussen die Erzeuger- und Verbraucherpreise und geben damit Hinweise auf einen sich aufbauenden Inflationsdruck. Die Exportpreise lassen Rückschlüsse auf die globale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft zu.

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Der Index der Ausfuhrpreise lag im Februar um 1,0 Prozent über dem Niveau des Vormonats. Im Vergleich zum Vorjahr wurde ein Anstieg um 12,4 Prozent registriert.

Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com

DJG/apo/cbr

(END) Dow Jones Newswires

March 29, 2022 02:10 ET (06:10 GMT)

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