Deutsche Industrie beschäftigt mehr Mitarbeiter


FRANKFURT (Dow Jones)--Die Zahl der Beschäftigten im verarbeitenden Gewerbe Deutschlands ist im Januar erstmals seit Beginn der Corona-Krise wieder gewachsen. Laut Mitteilung des Statistischen Bundesamts arbeiteten in Industriebetrieben mit mindestens 50 Mitarbeitern 5,5 Millionen Menschen. Das waren 0,3 Prozent bzw. 17.700 mehr als im Januar 2021. Es war der erste Anstieg seit September 2019. Damals hatten 5,7 Millionen Menschen in der Industrie gearbeitet. Gegenüber dem Vormonat sank die Beschäftigtenzahl im Januar allerdings um 0,2 Prozent bzw. 13.600.

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Eine höhere Beschäftigtenzahl auf Jahressicht gab es in der Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln (plus 3,4 Prozent), von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen (plus 2,5 Prozent), von elektrischen Ausrüstungen (plus 1,7 Prozent), von chemischen Erzeugnissen (plus 1,0 Prozent) und von Gummi- und Kunststoffwaren (plus 0,2 Prozent).

Rückläufig war die Beschäftigung dagegen in der Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen (minus 2,7 Prozent) und von Metallerzeugnissen (minus 0,4 Prozent), im Maschinenbau (minus 0,2 Prozent), sowie in der Metallerzeugung und -bearbeitung (minus 0,1 Prozent).

Die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden stieg im Vergleich zum Januar 2021 um 2,9 Prozent, wobei der Januar 2022 einen Arbeitstag mehr hatte als der Januar 2021. Die Entgelte für die Beschäftigten waren ohne Preisbereinigung um 3,7 Prozent höher.

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Kontakt zum Autor: hans.bentzien@dowjones.com

DJG/hab/smh

(END) Dow Jones Newswires

March 16, 2022 03:42 ET (07:42 GMT)

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