Deutsche Stahlproduktion weiter stark unter Druck


BERLIN (Dow Jones)--Die Rohstahlproduktion in Deutschland bleibt auch zu Beginn des dritten Quartals abwärtsgerichtet. Im Juli sank die Erzeugung um 25 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, wie die Wirtschaftsvereinigung Stahl mitteilte. Mit 2,4 Millionen Tonnen nähert sie sich zudem weiter den Tiefstwerten an, die im ersten Halbjahr 2009 während der Finanz- und Wirtschaftskrise verzeichnet wurden.

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Zwischen Januar und Juli sank die Produktion des gesamten Rohstahl in Deutschland gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 16,9 Prozent auf knapp 19,9 Millionen Tonnen. Am stärksten war der Rückgang bei Oxygenstahl (minus 20,4 Prozent) und Roheisen (minus 19,7 Prozent), bei warmgewalzten Stahlerzeugnissen waren es minus 16,2 Prozent. Weniger stark war der Rückgang bei Elektrostahl (minus 8,8 Prozent).

Die Branche leidet nicht nur unter den Nachfrageverlusten infolge der Corona-Pandemie. Auch die großen Mengen an staatlich subventioniertem Stahl aus China setzen die Branche unter Druck.

Kontakt zur Autorin: petra.sorge@wsj.com

DJG/pso/apo

(END) Dow Jones Newswires

August 24, 2020 04:13 ET (08:13 GMT)

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