DIHK fordert wegen Konjunkturlage Steuersenkungen


BERLIN (Dow Jones)--Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) befürchtet eine Verschlimmerung der wirtschaftlichen Lage in Deutschland und fordert als Gegenmaßnahme Steuersenkungen und neue Handelsabkommen. "Dramatisch gestiegene Energiepreise, Inflation, anhaltende Lieferkettenstörungen und eine sich eintrübende Weltkonjunktur treffen die deutsche Wirtschaft hart", sagte DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben zur Stagnation des Bruttoinlandsprodukts im zweiten Quartal. "Es könnte aber noch schlimmer kommen."

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Umso wichtiger sei es, dass sich Deutschland und Europa dagegenstemmen und auf die neuen Herausforderungen reagieren. Nötig sei ein ganzes Set an Maßnahmen, um Engpässe aufzulösen und die von der Kostenexplosion betroffenen Betriebe an anderer Stelle zu entlasten. "Beispielsweise müssen wir schnell neue Handelsabkommen abschließen, um unsere Lieferketten zu diversifizieren. Genauso wichtig ist es, Planungs- und Genehmigungsverfahren zu beschleunigen", sagte Wansleben. "Die Unternehmen müssen auch steuerlich entlastet werden, damit sie notwendige Investitionen finanzieren können."

Kontakt zur Autorin: andrea.thomas@wsj.com

DJG/aat/apo

(END) Dow Jones Newswires

July 29, 2022 06:57 ET (10:57 GMT)

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