Drohnen-Vorfälle: Litauen und Finnland für bessere Luftverteidigung


VILNIUS (dpa-AFX) - Die Staatspräsidenten von Litauen und Finnland, Gitanas Nauseda und Alexander Stubb, dringen nach den jüngsten Drohnenvorfällen auf eine Stärkung der Luftverteidigung an der Nato-Ostflanke. "Wir müssen - und zwar sehr schnell - sowohl unsere Aufklärungskapazitäten als auch unsere Abschussfähigkeiten verbessern, damit solche Vorfälle umgehend verhindert werden und unsere Bevölkerung nicht gefährdet wird", sagte Nauseda nach einem Treffen mit Stubb in Vilnius.

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Auch der finnische Staatschef betonte: "Wir müssen wachsamer werden und unsere Luftverteidigung modernisieren." Dazu bedürfe es insbesondere einer engeren Zusammenarbeit mit der Ukraine, deren Erfahrungen es zu nutzen gelte, sagte Stubb litauischen Medienberichten zufolge. Daran arbeiteten alle Verbündeten an der Ost- und Nordostflanke.

Die Ukraine gilt im fünften Jahr des Abwehrkampfes gegen Russland als ein weltweit führendes Land im Drohnenkampf. Die häufig mit elektronischen Störmitteln bekämpften Fluggeräte stellen auch eine Gefahr für Nachbarländer dar. So waren bei ukrainischen Angriffen in jüngster Zeit wiederholt fehlgeleitete Drohnen in den Luftraum der baltischen Staaten und Finnlands geflogen und teils abgestürzt, nachdem sie Ziele im Nordwesten Russlands angegriffen hatten./awe/DP/nas

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