Emirate fordern 'sofortigen Stopp der Eskalation' im Nahost-Konflikt


ABU DHABI (dpa-AFX) - Die Vereinigten Arabischen Emirate fordern im Nahost-Konflikt angesichts der jüngsten Eskalation "ein sofortiges Ende der Feindseligkeiten sowie eine rasche Rückkehr an den Verhandlungstisch". Ohne die Kriegsparteien USA und Iran namentlich zu erwähnen, mahnte das Außenministerium auf der Plattform X einen "sofortigen Stopp der Eskalation" und äußerste Zurückhaltung an, "um gefährliche Auswirkungen und ein Abgleiten der Region in ein neues Ausmaß an Gewalt und Instabilität zu verhindern".

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Angriffe auf zivile Infrastruktur in der Region wie Schulen, Krankenhäuser oder Entsalzungsanlagen stellten einen Verstoß gegen das Völkerrecht dar und dürften nicht hingenommen werden.

Sorge wegen neuester Entwicklungen

Nachdem bekannt wurde, dass bei einem iranischen Angriff am Freitag in Jordanien zwei US-Soldaten ums Leben kamen und Irans oberster Führer Ajatollah Modschtaba Chamenei in einer Erklärung den USA zudem "unvergessliche Lektionen" androhte, wachsen die Sorgen, dass der Konflikt nach dem vorläufigen Scheitern des Rahmenabkommens und neuen Angriffen eine weitere Eskalationsstufe erreichen könnte. Eine entsprechende Ankündigung von US-Präsident Donald Trump blieb zunächst jedoch aus.

Die Emirate gelten als enger Verbündeter der USA, der jedoch angesichts des andauernden Konflikts langfristige negative Auswirkungen auf die wirtschaftliche Entwicklung befürchtet./mi/DP/zb

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