EU-Kommission konkretisiert Regeln für Beihilfen wg Energiepreisen


Von Ed Frankl

DOW JONES--Die EU-Kommission hat angekündigt, befristete Maßnahmen zu verabschieden, um Unternehmen vor den Auswirkungen der stark steigenden Energiepreise zu schützen, die durch den Konflikt im Nahen Osten getrieben werden. Die EU-Exekutive erklärte, dass Mitgliedstaaten Unternehmen in den Sektoren Landwirtschaft, Fischerei oder Transport bis zu 70 Prozent der Mehrkosten erstatten können, die durch krisenbedingte Preissteigerungen bei Kraftstoffen oder Düngemitteln entstanden sind.

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Energieintensive Unternehmen, die für eine vorübergehende Preisentlastung infrage kommen, könnten zudem Beihilfen von bis zu 70 Prozent der Stromkosten erhalten, fügte die Kommission hinzu. Der Rahmen, bekannt als "Befristeter Rahmen für staatliche Beihilfen zur Bewältigung der Krise im Nahen Osten" (Metsaf), soll bis zum 31. Dezember in Kraft bleiben.

Die Staats- und Regierungschefs der EU hatten die Kommission im März aufgefordert, befristete Maßnahmen zur Bekämpfung der Energiepreisspitzen zu entwickeln. Die Preise für Rohöl der Sorte Brent liegen derzeit wieder über 110 US-Dollar pro Barrel. Die Gespräche zwischen den USA und dem Iran stocken offenbar weiterhin.

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April 29, 2026 06:26 ET (10:26 GMT)

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