EU kündigt nach Starmer-Rücktritt Verschiebung von Gipfel an


BRÜSSEL (dpa-AFX) - Die EU hat nach der Rücktrittsankündigung des britischen Premierministers Keir Starmer die Verschiebung eines für Juli geplanten EU-Großbritannien-Gipfels angekündigt. Man habe intensiv und mit großer Zuversicht auf das Treffen hingearbeitet, sagte EU-Ratspräsident António Costa in Brüssel. Nun müsse man es aber natürlich vertagen und es würden neue Möglichkeiten geprüft.

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Mit Blick auf die EU-freundliche Politik von Starmer sagte Costa: "Ich hoffe, dass sein Nachfolger den eingeschlagenen positiven Kurs bei der Neugestaltung unserer Beziehungen zum Vereinigten Königreich fortsetzt." Ähnlich äußerte sich auch EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. Sie sagte, Starmer habe sich stets für eine starke und stabile Beziehung zur Europäischen Union eingesetzt und habe einen echten Neustart in den Beziehungen ermöglicht, der auf Vertrauen aufgebaut gewesen sei. Sie setze auf die Fortsetzung einer starken und stabilen Beziehung mit den Menschen des Vereinigten Königreichs.

Von der Leyen und Costa äußerten sich bei einer Pressekonferenz mit der Präsidentin des EU-Beitrittskandidatenlandes Moldau, Maia Sandu. Diese begrüßte Umfragen, nach denen die Mehrheit der Menschen im Vereinigten Königreich mittlerweile wieder Teil der EU sein möchte. "Ich bin überzeugt, dass die EU stärker sein wird, wenn das Vereinigte Königreich, Moldau, die Ukraine und die Staaten des westlichen Balkans beitreten", sagte sie.

Der EU-Großbritannien-Gipfel war erst vor wenigen Tagen angekündigt worden. Er hätte eigentlich am 22. Juli in Brüssel stattfinden sollen./aha/DP/jha

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