EU-Staaten fordern Anpassung der Tabaksteuern


BRÜSSEL (dpa-AFX) - Die Steuern auf Tabakwaren in der Europäischen Union müssen nach Ansicht der EU-Länder an neue Entwicklungen angepasst werden. Deshalb beauftragte der Rat der EU-Staaten die EU-Kommission am Dienstag damit, neue Gesetzesvorschläge vorzulegen, wie es in einer Mitteilung hieß.

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Die aktuellen Vorschriften seien weniger wirksam geworden, "da sie entweder nicht mehr ausreichen oder nicht weit genug gefasst sind, um aktuellen und künftigen Herausforderungen" gerecht zu werden. Dies gelte etwa für Produkte wie "Flüssigkeiten für E-Zigaretten, erhitzte Tabakerzeugnisse und andere Arten von Erzeugnissen der nächsten Generation, die auf den Markt gelangen".

Seit 2011 gibt es in der EU gemeinsame Regeln wie Mindestsätze für die Besteuerung von Tabak. Die EU-Kommission hatte Anfang des Jahres jedoch krasse Unterschiede bei den Tabaksteuern in den EU-Staaten beklagt. So koste ein Päckchen Zigaretten in Bulgarien 2,57 Euro - in Irland hingegen 11,37 Euro. Dies schade dem Kampf gegen Krebs und sollte überarbeitet werden, forderte die EU-Behörde. Die EU-Regeln sehen Mindestsätze bei der Tabaksteuer vor, die EU-Staaten können sie jedoch übertreffen./wim/DP/he

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