EU streicht Griechenland nach 16 Jahren von Krisenliste


ATHEN (dpa-AFX) - Der griechische Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis hat die Entscheidung der Europäischen Kommission begrüßt, Griechenland von der Liste der EU-Länder mit makroökonomischen Ungleichgewichten zu streichen. Damit werde "ein negatives Kapitel geschlossen, das vor 16 Jahren geöffnet wurde", erklärte Mitsotakis auf Facebook.

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"Fundament für ein besseres Leben"

Die Entwicklung sei das Ergebnis der harten Anstrengungen von Bürgern und Staat. Es handle sich nicht um eine bloß technokratische Feststellung, sondern um das "Fundament für ein besseres Leben". Die erzielten Überschüsse könnten nun in höhere Löhne und Renten umgesetzt werden, fügte der konservative Ministerpräsident hinzu, der Griechenland seit 2019 regiert.

Mit der Entscheidung endet für Griechenland eine weitere Form der wirtschaftspolitischen Überwachung durch die Europäische Union. Nach Einschätzung der Kommission haben sich die Risiken im Zusammenhang mit der Staats- und Auslandsverschuldung deutlich verringert. Zudem verweist Brüssel auf solides Wirtschaftswachstum, Haushaltsüberschüsse, Fortschritte bei Reformen und eine Stabilisierung des Bankensektors, teilte das griechische Finanzministerium mit.

Griechenland erhielt zwischen 2010 und 2018 mehrere internationale Hilfspakete. Auf dem Höhepunkt der Krise stand das Land vor allem 2015 zeitweise kurz vor einem Austritt aus der Eurozone./tt/DP/jha

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