Europäische Firmen wollen noch stärker auf China setzen


PEKING (dpa-AFX) - Europäische Firmen in China wollen in Zukunft noch stärker auf Geschäfte in der zweitgrößten Volkswirtschaft setzen. In einer am Dienstag veröffentlichten Befragung der EU-Handelskammer in Peking gaben 59 Prozent der Firmen an, darüber nachzudenken, ihre Aktivitäten in China weiter auszubauen. Der Anteil von Unternehmen, die darüber nachdenken, sich aus China zurückzuziehen, erreichte dagegen mit nur neun Prozent einen neuen Tiefststand in der jährlichen Mitgliederbefragung.

Werbung

EU-Firmen äußerten sich so positiv über ihre Wachstumsaussichten in China wie seit 2014 nicht mehr. So gaben 68 Prozent der befragten Unternehmen an, "optimistisch" auf das Geschäft in ihrem Sektor zu blicken.

Die Unternehmen profitierten laut Handelskammer davon, dass China schneller als andere Weltregionen die Corona-Pandemie überwinden konnte und die Wirtschaft bereits im vergangenen Jahr wieder Fahrt aufnahm. Jedoch gibt es auch weiterhin deutliche Kritikpunkte an den Geschäftsmöglichkeiten in China.

Probleme beim Marktzugang würden sich nur langsam bessern. Auch gaben weiterhin 44 Prozent der befragten Firmen an, in China gegenüber heimischen Konkurrenten benachteiligt zu werden. Zudem sei es durch die von China wegen der Pandemie verhängten strengen Einreisebeschränkungen deutlich schwerer geworden, ausländische Fachkräfte ins Land zu bringen oder diese dort zu halten./jpt/DP/zb

Information


Die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit werden für Finanzinstrumente von der Finanzen.net Zero GmbH als vertraglich gebundener Vermittler der DonauCapital Wertpapier GmbH (§ 3 Abs. 2 WpIG) bereitgestellt; bei Kryptowerten werden die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit ausschließlich von der DonauCapital Wertpapier GmbH bereitgestellt. Die Finanzen.net GmbH stellt ausschließlich den technischen Rahmen bereit und ist in die Wertpapier- und Kryptodienstleistung nicht einbezogen.