Euroraum-Inflation im Februar etwas niedriger als erwartet
Von Hans Bentzien
FRANKFURT (Dow Jones)--Der Inflationsdruck im Euroraum hat im Februar entgegen den Erwartungen nicht zugenommen. Nach Mitteilung von Eurostat stiegen die Verbraucherpreise gegenüber dem Vormonat um 0,2 Prozent und lagen wie im Januar um 0,9 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Die von Dow Jones Newswires befragten Volkswirte hatten einen monatlichen Preisanstieg von 0,2 Prozent und eine Jahresteuerung von 1,0 Prozent prognostiziert.
Die Kernverbraucherpreise (ohne Energie, Nahrungsmittel, Alkohol und Tabak) stiegen um 0,1 Prozent auf Monats- und 1,1 (1,4) Prozent auf Jahressicht. Erwartet worden waren ein monatlicher Preisanstieg um 0,3 Prozent und eine Jahresrate von 1,0 Prozent.
Energie verbilligte sich mit einer Jahresrate von nur noch 1,7 (4,2) Prozent, und unverarbeitete Nahrungsmittel kosteten 1,4 (2,9) Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Industriegüter ohne Energie verteuerten sich um 1,0 (1,5) Prozent und Dienstleistungen um 1,2 (1,4) Prozent.