Eurozone: Ölpreisschock treibt Erzeugerpreise weiter nach oben


LUXEMBURG (dpa-AFX) - Ein starker Anstieg der Energiepreise infolge des Iran-Kriegs hat die Erzeugerpreise in der Eurozone weiter kräftig nach oben getrieben. Im April legten sie im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat um 4,9 Prozent zu, wie das Statistikamt Eurostat am Mittwoch in Luxemburg mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt damit gerechnet. Bereits im März hatte es einen Preisschub gegeben, nachdem die Erzeugerpreise in den sieben Monaten zuvor jeweils gefallen waren.

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Im Vergleich zum Vormonat stiegen die Erzeugerpreise im April um 0,6 Prozent. Das hatten Volkswirte ebenfalls erwartet.

Die Folgen des Kriegs zwischen den USA und Israel sowie dem Iran hat die Energiepreise nach oben getrieben. Im Jahresvergleich verteuerte sich Energie für die Betriebe um 12,3 Prozent. Im Vergleich zum Vormonat hat sich Energie allerdings leicht verbilligt.

Die Erzeugerpreise beeinflussen tendenziell auch die Verbraucherpreise, an denen die Europäische Zentralbank (EZB) ihre Geldpolitik ausrichtet. In den vergangenen Monaten hatte die EZB ihre Leitzinsen stabil gehalten. Viele Ökonomen erwarten jedoch, dass sie die Leitzinsen in der kommenden Woche angesichts der gestiegenen Inflation anheben wird./jkr/jsl/jha/

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