Eurozone: Wachstum der Geldmenge schwächt sich weiter ab


FRANKFURT (dpa-AFX) - In der Eurozone hat sich das Wachstum der Geldmenge weiter abgeschwächt. Die breit gefasste Geldmenge M3 erhöhte sich im Mai gegenüber dem Vorjahresmonat um 5,6 Prozent, wie die Europäische Zentralbank (EZB) am Mittwoch in Frankfurt mitteilte. Damit hat sich das Wachstum der Geldmenge in der Eurozone den siebten Monat in Folge abgeschwächt.

Werbung

Das Wachstum der Geldmenge in der Eurozone ist im Mai so schwach wie seit Februar 2020 nicht mehr. Analysten hatten im Schnitt eine Wachstumsrate von 5,8 Prozent erwartet. Im April hatte die Rate 6,1 Prozent betragen.

Das Wachstum der enger gefassten Geldmenge M1 schwächte sich ebenfalls ab, von 8,2 auf 7,8 Prozent. Das Wachstum der Kreditvergabe durch die Geschäftsbanken an die privaten Haushalte betrug im Mai wie im Vormonat 4,6 Prozent. Die Kreditvergabe an Unternehmen außerhalb der Finanzbranche legte um 5,8 Prozent zu./jkr/stk

Information


Die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit werden für Finanzinstrumente von der Finanzen.net Zero GmbH als vertraglich gebundener Vermittler der DonauCapital Wertpapier GmbH (§ 3 Abs. 2 WpIG) bereitgestellt; bei Kryptowerten werden die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit ausschließlich von der DonauCapital Wertpapier GmbH bereitgestellt. Die Finanzen.net GmbH stellt ausschließlich den technischen Rahmen bereit und ist in die Wertpapier- und Kryptodienstleistung nicht einbezogen.